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Betrugsmasche

Achtung vor FaceTime-Falle: Betrüger ergaunern mit Videoanruf ganze Ersparnisse

Achtung vor FaceTime-Falle: Betrüger ergaunern mit Videoanruf ganze Ersparnisse
Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Vermeintliche Bankmitarbeiter, ein Videoanruf – und plötzlich ist das Konto leer. Eine neue Betrugsmasche trifft Ahnungslose mit erschreckender Präzision.

Verbraucherschützer schlagen Alarm: Eine neue Betrugsmasche macht derzeit die Runde, bei der Kriminelle gezielt vorgeben, es seien verdächtige Aktivitäten auf einem Bankkonto festgestellt worden. Ziel ist es, Betroffene dazu zu bringen, vertrauliche Informationen preiszugeben. Grundsätzlich gilt: Keine Bank nimmt jemals per FaceTime oder Videoanruf Kontakt mit ihren Kunden auf, um Passwörter, PINs oder TANs abzufragen oder Überweisungen zu autorisieren.

Wer einen solchen Anruf erhält, sollte das Gespräch unverzüglich beenden und die eigene Bank ausschließlich über offizielle Kontaktwege erreichen. Die Täter behaupten dabei, es habe ungewöhnliche Abbuchungen oder einen sicherheitsrelevanten Vorfall auf dem Konto gegeben – und drängen die Opfer, sofort zu reagieren, um ihr Geld angeblich zu sichern.

FaceTime als Falle

In einem zweiten Schritt werden die Betroffenen aufgefordert, das Gespräch auf FaceTime zu verlagern. Dort erhöhen die Betrüger den Druck weiter und verlangen, dass sensible Zugangsdaten mitgeteilt oder bestimmte Aktionen auf dem Smartphone durchgeführt werden. In manchen Fällen sollen sogar TANs genannt oder Überweisungen aktiv bestätigt werden. Der Videoanruf verleiht den Tätern dabei eine besondere Überzeugungskraft – genau auf diesen Effekt spekulieren die Kriminellen.

Schutz vor Betrug

Wer sich unter Druck gesetzt fühlt oder Zweifel an der Legitimität eines Anrufs hegt, sollte keinesfalls übereilt handeln. Fachleute empfehlen, unter keinen Umständen persönliche Daten weiterzugeben, keine Links zu öffnen und keinerlei Anweisungen aus einem solchen Videogespräch zu befolgen.

Die Finanzmarktaufsicht (FMA) Österreich empfiehlt bei verdächtigen Anrufen im Zusammenhang mit angeblichen Problemen bei Geldanlagen oder Bankkonten, Gespräche sofort zu beenden und keinerlei Geschäfte abzuschließen, da das Geld in den meisten Fällen verloren ist.

Wurde eine Überweisung erst einmal ausgeführt, ist eine Rückbuchung des Geldes in den meisten Fällen kaum noch möglich.

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KO KOSMO-Redaktion
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