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AK warnt: Fäkalkeime in Kebabs

Symbolbild (FOTO: iStockphoto)

Wie die veröffentlichten Testergebnisse der Arbeiterkammer zeigen, ist die Qualität bei 5 von 12 Kebabs hierzulande so schlecht, dass sie gar nicht für den menschlichen Verzehr geeignet sind.

Der AK-Konsumentenschutz Oberösterreich testete im März 12 Kebabs mit Puten- oder Hühnerfleisch bei unterschiedlichen Verkäufern in Linz. Die Proben wurden dann in einem Labor untersucht.

Zwei von drei Kebabs mangelhaft
Fünf der 12 Kebabproben bestanden den mikrobiologischen Test nicht, da jede Menge Fäkalkeime festgestellt wurden. Pathogene Keime, wie Staphylokokken (Eitererreger), Salmonellen oder Listerien wurden nicht festgestellt werden.

Bei einem Kebab waren nicht nur Gebäck und Soße alt, sondern auch das Fleisch teilweise roh. Ebenso wurden unzerkaubare Teile darin gefunden. Vier der zwölf Proben waren laut Test einwandfrei.

Preis kein Qualitätsindikator
Die untersuchten Kebabs kosteten zwischen 2,50 und 4,00 Euro. Der Preis ließ jedoch keinen Rückschluss auf die Größe und Qualität zu. Das Durchschnittsgewicht der Kebabs im Test lag bei 367 Gramm, wobei der Fleischanteil zwischen 108 und 223 Gramm schwankte. Ferner fielen sowohl der günstigste als auch der teuerste Kebab durch.

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