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KEIN ERBARMEN?

Arbeitslose erkrankt an Corona und verliert AMS-Geld

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Symbolbild (FOTO: iStock)

Im September erkrankte eine junge Arbeitslose an Corona und konnte zum AMS-Termin nicht erscheinen. Nun wurde ihr das Sozialgeld um ein Viertel gekürzt.  

Anfang September verpasste die 23-Jährige einen AMS-Termin und bekommt deswegen statt 900 nur noch 700 Euro Mindestsicherung. Genau an dem Tag, wo sie den Termin hatte, erkrankte sie an Corona. Sie musste in Quarantäne gehen.

“Ich habe meiner Referentin schon vor dem verpassten Termin Bescheid gegeben, dass ich krank bin. Anscheinend ist diese Info nicht durchgegangen. Die Kürzung ist ein herber Schicksalsschlag für mich.”, so die verzweifelte Frau.

AMS-Statement:
Laut AMS soll die Krankenmeldung nie angekommen sein. “Wir sind ein bisschen ratlos, weil es so einfach gewesen wäre. Frau M. hätte einfach bei uns anrufen müssen”, sagt ein AMS-Pressesprecher.

Den Absonderungsbescheid der arbeitslosen Frau hätte das AMS erst im Oktober erhalten. Weiteres hat ihr das AMS empfohlen einen neuen Termin auszumachen. So würde dann die Kürzung wieder aufgehoben werden. In der Zwischenzeit hatte die 23-Jährige das auch getan. Nun muss sie auf ihr Sozialgeld warten!

Quelle: Heute-Artikel

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