Marko Arnautovic sorgt erneut für Aufsehen, da er die österreichische Hymne nicht mitsingt. Vor dem Spiel gegen Serbien gewinnt die Debatte an Brisanz.
Marko Arnautovic sorgt erneut für Schlagzeilen. Der Mittelpunkt der Diskussion ist seine wiederholte Entscheidung, die österreichische Nationalhymne nicht mitzusingen. Obwohl Arnautovic in Österreich geboren wurde, besitzt er serbische Wurzeln, was die Thematik vor dem anstehenden Spiel gegen Serbien besonders brisant macht.
Hymnen-Debatte
Es gibt Spekulationen, dass die wiederholte Diskussion über die Hymne Arnautovic als zusätzliche Motivation dienen könnte. Bei einem früheren Spiel in Serbien im Marakana-Stadion in Belgrad legte er während der serbischen Hymne „Boze pravde“ drei Finger auf sein Herz, was als Ausdruck seiner Verbundenheit mit seinen serbischen Wurzeln interpretiert wurde.
In Bezug auf die Vorwürfe erklärte Arnautovic, dass er die österreichische Hymne respektiere, da seine Mutter aus Österreich stamme und er dort geboren sei. Gleichzeitig betonte er seine Zuneigung zur serbischen Hymne, da sein Vater Serbe sei und seine gesamte Herkunft aus Serbien stamme. Auf die Frage, ob seine serbischen Wurzeln der Grund für die häufige Kritik an ihm seien, sagte er: „Sehr wahrscheinlich. Die Leute sollten wissen, dass ich für die österreichische Nationalmannschaft spiele, aber in meinen Adern fließt nicht nur österreichisches Blut.“
Keine Fremdenfeindlichkeit erlebt
Er hob hervor, dass sein Vater Serbe sei und der Großteil seiner Familie aus Serben bestehe. Arnautovic betonte seine Liebe zu Serbien ebenso wie zu Österreich und fügte hinzu, dass seine Familie in Österreich geschätzt werde und er nie irgendeine Spur von Fremdenfeindlichkeit gespürt habe. Mit Stolz spiele er für die österreichische Nationalmannschaft.
Das mit Spannung erwartete Duell zwischen Österreich und Serbien findet heute Abend um 20:45 Uhr statt.