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Digitalisierung

Aus für altes Passfoto: Das ändert sich jetzt für dich

Aus für altes Passfoto: Das ändert sich jetzt für dich
(FOTO: iStock/Elmar Gubisch)
2 Min. Lesezeit |

Die Ära des analogen Passfotos neigt sich dem Ende zu. Die traditionelle Methode, sich von einem Fotografen ablichten zu lassen, das Foto ausdrucken zu lassen und es dann zur Behörde zu tragen, wo es erneut gescannt wird, wirkt im Jahr 2024 fast schon nostalgisch. Doch das ist nun Geschichte. Mit dem neuen eBild-System können Berufsfotografen und Fotohändler nun Passbilder digital an die zuständigen Behörden übermitteln.

Ein Fortschritt, der den Gang zum Amt mit dem ausgedruckten Passfoto obsolet macht, wie Staatssekretär Florian Tursky betont: „Das ausgedruckte Foto vom Fotografen zum Amt zu tragen, entfällt somit.“ Doch keine Sorge, die altbewährte Methode des Passfotowechsels in Papierform bleibt uns weiterhin erhalten.

So funktionierts

Das eBild-System funktioniert folgendermaßen: Nach der Übermittlung des Passbildes an das System erhält der Fotograf einen individuellen Bildidentifikationscode. Dieser kann entweder direkt an den Kunden weitergegeben oder auf Wunsch per SMS auf das Mobiltelefon des Kunden gesendet werden. Mit diesem Code haben die Behörden Zugriff auf das Passbild im eBild-System. Der bisherige, zeitintensive Arbeitsschritt des Ausschneidens und erneuten Einscannens des Fotos in der Behörde entfällt.

Doch wie steht es um den Datenschutz? Das eBild-System hat hierfür strenge Maßnahmen getroffen. Es werden keinerlei personenbezogene Daten gespeichert. Meta-Daten, die Rückschlüsse auf die Person zulassen könnten, werden bei der Ablage des Bildes entfernt. Die Kommunikation mit dem System erfolgt über stark verschlüsselte Verbindungen auf Servern, die ausschließlich in Österreich betrieben werden. Staatssekretär Florian Tursky lobt die „einfache, sichere und datenschutzkonforme Möglichkeit, das Ausweisfoto direkt an die entsprechende Behörde zu senden.“

Verwaltung wird modernisiert

Innenminister Gerhard Karner sieht in der Einführung des eBild-Systems einen „weiteren Schritt hin zu einer effektiven und modernen Verwaltung“. Es scheint, als ob die Digitalisierung der Verwaltung in Österreich weiter voranschreitet und dabei sowohl den Komfort der Bürger als auch die Effizienz der Verwaltung im Blick hat. Trotzdem bleibt der Gang zum Fotografen weiterhin notwendig, um die Qualität der Passbilder zu gewährleisten.

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