Autos aus China wurden in Europa lange belächelt: zu billig, zu unsicher, zu wenig Vertrauen. Doch dieses Bild stammt aus einer anderen Zeit. Ein Blick auf Technik, Sicherheit und Preis-Leistung – am Beispiel von OMODA | JAECOO in Österreich.
Heute treten chinesische Automarken nämlich mit modernen Hybridantrieben, viel Serienausstattung, langen Garantien und selbstbewusstem Design auf. Das heißt zwar nicht, dass jedes Modell automatisch überzeugt. Trotzdem gilt: Wer heute noch pauschal abwinkt, schaut womöglich an einer der größten Veränderungen der Autobranche vorbei.
Ein gutes Beispiel dafür sind OMODA | JAECOO. Die beiden Marken gehören zum chinesischen Chery-Konzern und werden in Österreich von Colmobil vertreten. Mit Modellen wie dem OMODA 5, JAECOO 7 und OMODA 9 wollen sie zeigen, dass China-Autos nicht mehr nur über den Preis kommen.
Woher kommt die Skepsis gegenüber Autos aus China?
Die Skepsis ist nicht völlig aus der Luft gegriffen. Viele Käufer erinnern sich an frühe Modelle, die in Europa kaum eine Rolle spielten und bei Image, Verarbeitung oder Sicherheit nicht mithalten konnten. Außerdem ist ein Auto keine spontane Kleinigkeit. Wer mehrere zehntausend Euro ausgibt, will deshalb wissen, wie es um Service, Ersatzteile, Garantie und Ansprechpartner steht.
Diese Fragen sind also berechtigt. Falsch wäre allerdings, daraus automatisch zu schließen, dass alle chinesischen Autos schlecht sind. Denn genau hier hat sich der Markt zuletzt stark verändert.
Warum Autos aus China massiv aufgeholt haben
China ist längst nicht mehr nur die Werkbank der Welt. Bei Batterietechnik, Hybridantrieben, digitalen Cockpits und Assistenzsystemen haben chinesische Hersteller in kurzer Zeit enorm aufgeholt. Dazu kommt ein oft unterschätzter Punkt: Sie haben über Jahre gezielt Know-how aus Europa aufgebaut, eigene Entwicklungs- und Designzentren eröffnet und erfahrene Ingenieure eingestellt. Chery betreibt etwa ein Forschungs- und Entwicklungszentrum nahe Frankfurt.
Das sieht man den neuen Modellen deutlich an. Sie wirken nämlich nicht mehr wie Kopien alter Konzepte, sondern wie Fahrzeuge, die bewusst für internationale Märkte entwickelt wurden.
OMODA | JAECOO: Keine Zufallsmarken
OMODA | JAECOO sind keine kleinen Experimente eines unbekannten Start-ups. Beide Marken gehören nämlich zum Chery-Konzern, einem der großen chinesischen Autohersteller mit langer Exporterfahrung. In Europa begann der Markteintritt zudem schrittweise: Spanien war einer der ersten Märkte, in Großbritannien wurden OMODA und später JAECOO ab 2024/2025 sichtbarer, und in Ungarn startete OMODA 2024, während JAECOO 2025 folgte.
Man sollte deshalb sauber unterscheiden: Eine jahrzehntelange OMODA Langzeiterfahrung in Österreich gibt es noch nicht. Erste Erfahrungswerte aus Großbritannien, Spanien und Ungarn liegen aber bereits vor – und die zeigen großes Interesse sowie steigende Verkaufszahlen. Beim Thema Vertrauen muss sich die Marke allerdings langfristig noch beweisen.
Die drei Modelle im Überblick
OMODA 5, JAECOO 7 und OMODA 9 im Vergleich
| Modell | Charakter | Antrieb | Passt zu | Preis |
|---|---|---|---|---|
| OMODA 5 | Urbaner Crossover, design- orientiert | Hybrid | Preisbewusste Erst- & Familien- käufer | € 26.990 bis € 29.990 |
| JAECOO 7 | Robuster SUV mit präsenter Optik | Plug-in Hybrid mit Super Hybrid System | Outdoor affine Familien | € 35.990 bis € 39.490 |
| OMODA 9 | Großer Premium-SUV, Statement | Plug-in Hybrid AWD mit Super Hybrid System | Stilbewusste, anspruchs- volle Vielfahrer | € 48.990 bis € 49.990 |
Omoda 5 Hybrid – Der Einstieg

Der OMODA 5 ist das Modell für jene, die einen modernen Crossover suchen. Coupéhaftes SUV-Design, digitale Anzeigen und ein gutes Verhältnis von Preis und Leistung sprechen vor allem Käufer an, die viel Ausstattung ohne lange Aufpreislisten wollen. Für Familien, Pendler und junge Autokäufer ist genau das interessant. Denn viele Fahrzeuge bekannter Marken sind zuletzt deutlich teurer geworden.
Jaecoo 7: 1.200 km Reichweite dank Super Hybrid System

JAECOO wirkt anders als OMODA. Während OMODA urban und designorientiert auftritt, gibt sich JAECOO robuster. Als Plug-in Hybrid ist der JAECOO 7 deshalb für viele österreichische Fahrer interessant: Kurze Alltagsstrecken laufen elektrisch, auf längeren Fahrten bleibt man dagegen unabhängig vom Ladenetz. Erste Langzeittests aus Großbritannien loben zudem Ausstattung, Platzgefühl und Effizienz – kritisiert werden allerdings teils Software-Eigenheiten und Fahrdynamik. Gerade das macht die Bewertung glaubwürdig: kein perfektes Auto, aber viel Auto fürs Geld.
Omoda 9 Plug-in Hybrid AWD – Das neue Statement

Besonders spannend ist schließlich der OMODA 9. Er zeigt nämlich, dass OMODA | JAECOO nicht nur im günstigen Segment mitspielen wollen. In Österreich kommt er als Plug-in Hybrid mit Super Hybrid System: 537 PS Systemleistung, drei Elektromotoren, 700 Nm Drehmoment und rund 1.100 km Gesamtreichweite. Dazu kommen ein hochwertiger Innenraum, Head-up-Display, 540-Grad-Kamerasystem und Sony-Soundsystem.
Der OMODA 9 will deshalb nicht als „billiger China-SUV“ gelten, sondern in ein Segment, das bisher europäische, japanische und koreanische Marken beherrschten. Für Käufer wird damit eine Frage entscheidend: Zahle ich für ein bekanntes Logo mehr – oder probiere ich eine neue Marke, wo Ausstattung, Leistung und Garantie stimmen?
Sind Autos aus China sicher?
Ein häufiger Vorwurf lautet, Autos aus China seien unsicher. So pauschal stimmt das aber nicht. Mehrere Modelle von OMODA | JAECOO wurden nämlich von Euro NCAP getestet und erreichten starke Ergebnisse: Der OMODA 5 erhielt bereits 2022 fünf Sterne, ebenso der JAECOO 7 und der OMODA 9. Ein Crashtest ersetzt zwar keine persönliche Kaufentscheidung. Trotzdem zeigt er, dass sich moderne China-Autos an europäischen Standards messen lassen.
Colmobil als österreichischer Ansprechpartner
Für österreichische Kunden ist nicht nur das Auto entscheidend, sondern auch, wer dahintersteht. Colmobil ist hierzulande der offizielle Ansprechpartner für OMODA | JAECOO – und damit ein wichtiger Vertrauensfaktor. Denn Käufer erwarten nicht nur ein Fahrzeug, sondern auch Betreuung, Service, eine reibungslose Garantie und ein wachsendes Händlernetz. Gerade bei neuen Marken zählt das. Schließlich braucht es Menschen vor Ort, Probefahrten und Werkstätten, die sich mit den Modellen auskennen.
Autos aus China kaufen: Was Käufer prüfen sollten
Wer ein Auto aus China kauft, sollte nicht nur auf den Preis schauen. Vielmehr lohnt sich vor der Kaufentscheidung ein nüchterner Vergleich:
Checkliste vor dem Kauf
- Probefahrt: Sitzkomfort, Bedienung und Fahrgefühl auf der Autobahn testen
- Reale Reichweite und Ladeverhalten prüfen (besonders bei Plug-in Hybrid)
- Assistenzsysteme: angenehm oder zu aufdringlich?
- Händler in der Nähe, Dauer der Garantie und Erreichbarkeit des Service klären
- Versicherungsangebot und laufende Alltagskosten vergleichen
Fazit: Nicht schlecht, sondern neu bewertet
Sind Autos aus China schlecht? Nein, so einfach ist es längst nicht mehr. Die neue Generation chinesischer Fahrzeuge ist moderner, sicherer und selbstbewusster, als viele glauben. OMODA | JAECOO zeigen deshalb, warum der Markt in Bewegung ist: Der OMODA 5 spricht preisbewusste Käufer an, der JAECOO 7 verbindet SUV-Optik mit Hybridtechnik, und der OMODA 9 setzt ein Ausrufezeichen. Gleichzeitig bleibt ein realistischer Blick wichtig. Denn die Marken müssen in Österreich erst langfristig Vertrauen aufbauen. Die bessere Frage lautet daher nicht, ob ein Auto aus China automatisch schlecht ist, sondern: Welches Modell passt wirklich zu meinem Alltag?
Häufige Fragen zu Autos aus China
Sind Autos aus China schlecht?
Pauschal nein. Moderne Modelle wie OOMODA | JAECOO bieten Hybridtechnik, viel Serienausstattung und in mehreren Fällen fünf Euro-NCAP-Sterne. Entscheidend ist das einzelne Modell, nicht das Herkunftsland.
Wie sicher sind OMODA und JAECOO?
OMODA 5, JAECOO 7 und OMODA 9 wurden von Euro-NCAP mit fünf Sternen bewertet und erfüllen damit die höchsten europäischen Sicherheitsstandards.
Wer ist in Österreich der Ansprechpartner für OMODA | JAECOO?
In Österreich werden OMODA | JAECOO von Colmobil vertreten – zuständig für Vertrieb, Service, Garantieabwicklung und Händlernetz.
Lohnt sich ein Plug-in Hybrid aus China im österreichischen Alltag?
Für Pendler mit kurzen Strecken oft ja: Kurzstrecken laufen elektrisch, auf Langstrecken bleibt man unabhängig vom Ladenetz. Reale Reichweite und Ladeverhalten am besten bei der Probefahrt prüfen.