Drei Tage, 4,5 Kilometer Festivalgelände, Hunderttausende Besucher – das Donauinselfest wirft seine Schatten voraus.
Das Donauinselfest, Europas größtes Open-Air-Festival mit freiem Eintritt, öffnet vom 3. bis 5. Juli seine Tore auf der Wiener Donauinsel. Zum 43. Mal verwandelt sich das beliebte Naherholungsgebiet in ein weitläufiges Festivalgelände – und die Vorbereitungen befinden sich bereits in der Schlussphase.
Die Veranstalter rechnen mit 2 bis 3 Millionen Besuchen über die drei Festtage, wobei sich durchschnittlich rund 250.000 Menschen gleichzeitig auf dem Gelände aufhalten. Auf einer Länge von rund 4,5 Kilometern entsteht eine eigene temporäre Infrastruktur: 120 Zelte, 260 Container, rund 450 Kilometer Stromkabel und etwa 14 Kilometer Absperrungen werden für das dreitägige Großevent errichtet.
Sicherheit & Betreuung
Neben dem Programm steht das Thema Sicherheit im Mittelpunkt der Planungen. Rund 350 Security-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter sind gemeinsam mit Polizei und Feuerwehr während des gesamten Festivalwochenendes präsent.
Die medizinische Versorgung übernimmt der Samariterbund mit rund 250 Rettungs- und Notfallsanitäterinnen und -sanitätern sowie mehreren Notärzten. Darüber hinaus setzt das Festival auf sogenannte Awareness-Angebote: An mehreren Punkten auf dem Gelände stehen speziell ausgebildete Teams bereit, die Besucherinnen und Besucher in schwierigen Momenten unterstützen oder einfach ein offenes Ohr bieten.
Ergänzt wird dieses Angebot durch die Festivalseelsorge, die bei persönlichen Belastungen, Konflikten oder herausfordernden Situationen zur Seite steht. Beratungsstellen zu Themen wie Gesundheit und Freizeitdrogenkonsum runden das Betreuungsangebot ab.
Monatelange Vorbereitung
Im Hintergrund laufen die Vorbereitungen bereits seit Monaten. Zahlreiche Organisationen – darunter Polizei, Feuerwehr, Samariterbund sowie verschiedene Sozial- und Beratungseinrichtungen – koordinieren ihren Einsatz für das Großereignis. Auch Mobilitäts- und Servicepartner treffen ihre Vorkehrungen für den erwarteten Besucheransturm.
Seit mehr als vier Jahrzehnten zieht das Festival alljährlich Hunderttausende auf die Wiener Donauinsel und verbindet ein breites Musik-, Kultur- und Freizeitprogramm mit dem Anspruch, für alle zugänglich zu sein.