Die Wiener Freibäder öffnen am 2. Mai 2025 ihre Pforten und läuten damit offiziell die Badesaison ein. Bis zum 14. September können Badegäste die insgesamt 30 Freibadeanlagen der Hauptstadt nutzen.
Bei den Eintrittspreisen gibt es keine Änderungen: Erwachsene zahlen weiterhin 7,60 Euro, Jugendliche 4,30 Euro und Kinder ab sieben Jahren 2,60 Euro. Familien können mit der Familienkarte für 9 Euro die Bäder besuchen. Erfreulich für Eltern: Die Schwimmkurse für Kinder und Jugendliche werden im Sommer 2025 kostenlos angeboten.
Die Vorbereitungsarbeiten laufen derzeit auf Hochtouren. Im weitläufigen Laaerbergbad, das sechs Hektar umfasst, werden aktuell Kästchen, Kabinen und Sonnenliegen gereinigt. Parallel dazu finden zahlreiche Sicherheitsüberprüfungen statt, während die Schwimmbecken entleert, gründlich gereinigt und anschließend wieder befüllt werden. Zusätzlich wurde ein neues Becken eingerichtet.
Seit Anfang April sind die Mitarbeiter mit den Vorbereitungen beschäftigt – für die gesamten Arbeiten steht ihnen lediglich ein Zeitfenster von vier Wochen zur Verfügung. Vizebürgermeisterin Bettina Emmerling (NEOS) betont: „Ab 2. Mai öffnen wieder alle 30 Freibadeanlagen ihre Tore – 900.000 Quadratmeter voller Sommer, Sport und Gemeinschaft. 500 engagierte Mitarbeiter bereiten alles mit größtem Einsatz vor.“
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Vielfältiges Freizeitangebot
Das Freizeitangebot in den Wiener Freibädern präsentiert sich auch in diesem Jahr vielfältig. Die Palette reicht von Sportprogrammen über Kulturveranstaltungen und Englischkursen bis hin zu Konzerten. Die größeren Bäder verfügen über eigene Animationsteams und bieten Volleyballtrainings an.
Während der Sommerferien steht in ausgewählten Bädern donnerstags erlebnispädagogischer Englischunterricht auf dem Programm. An bestimmten Wochenenden bereichern Musik- und Tanzperformances das Badevergnügen.
Mehrere Wiener Bäder bieten Schwimmkurse für verschiedene Altersgruppen an. Dank der Finanzierung durch die Kinder- und Jugendmillion der Stadt Wien können Kinder und Jugendliche kostenlos teilnehmen. Die Kurse sind als 10-tägige Intensivtrainings konzipiert, bei denen in Kleingruppen von maximal sechs Teilnehmern grundlegende Schwimmfähigkeiten vermittelt werden.
Bäderstrategie 2030
Insgesamt stehen in sieben Bädern 158 Kurse mit 948 Plätzen zur Verfügung. Die zweiwöchigen Kurse finden montags bis freitags im Amalienbad, Simmeringer Bad, Theresienbad, Hietzinger Bad, Döblinger Bad, Großfeldsiedlungsbad und Donaustädter Bad statt.
Im Rahmen der langfristigen Bäderstrategie 2030 investiert die Stadt Wien kontinuierlich in die Erweiterung und Modernisierung ihrer Schwimmbäder. Die Arbeiten an der zweiten Trainingshalle im Simmeringer Bad befinden sich bereits in der Endphase. Die kommenden Jahre sehen weitere umfassende Projekte vor, darunter moderne Umkleidebereiche und zusätzliche Wasserflächen in mehreren Anlagen.
Im vergangenen Jahr wurde im Großfeldsiedlungsbad eine neue Schwimmhalle eröffnet. Das Strandbad Alte Donau erhielt in diesem Jahr einen barrierefreien Zugang zum Gewässer. Die barrierefreie Gestaltung wird in weiteren Bädern fortgesetzt – ein zentraler Punkt der städtischen Bäderstrategie.
Für das Hadersdorfer Bad sind ein barrierefreier Zugang mit Liftanlage sowie neue Sanitäranlagen in Planung.
Das Interesse an den Wiener Freibädern bleibt konstant hoch: 2023 verzeichneten die Bäder insgesamt 2,7 Millionen Besucher und erreichten damit wieder ein ähnliches Niveau wie vor der Pandemie. Besonders an heißen Tagen steigt die Nachfrage spürbar an. Die Stadt Wien reagiert mit der kontinuierlichen Verbesserung der Infrastruktur auf diesen anhaltenden Trend.