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Autounfall

Bäume verhinderten Absturz: Jugendliche in Autowrack eingeklemmt (FOTOS)

Bäume verhinderten Absturz: Jugendliche in Autowrack eingeklemmt (FOTOS)
FOTO: FF Aichkirchen
2 Min. Lesezeit |

Winterchaos auf der Landstraße: Ein Auto mit fünf Jugendlichen rutschte trotz angepasster Geschwindigkeit von der Fahrbahn und überschlug sich. Bäume verhinderten Schlimmeres.

Bei starkem Schneefall kam es in der Nacht zu einem Unfall auf der L1256 Pennewanger Landesstraße. Ein 19-jähriger Welser verlor gegen 22.55 Uhr die Kontrolle über sein Fahrzeug, als er in eine abfallende Rechtskurve vor der Ortschaft Eisgering einfuhr. Der junge Mann hatte vier weitere Jugendliche im Auto – einen 18-jährigen Welser auf dem Beifahrersitz sowie drei 14-jährige Mädchen aus dem Bezirk Vöcklabruck auf der Rückbank.

Nach eigenen Angaben fuhr der 19-Jährige aufgrund der winterlichen Verhältnisse mit reduzierter Geschwindigkeit von etwa 40 km/h. Die Fahrbahn war zu diesem Zeitpunkt mehrere Zentimeter hoch mit Schnee bedeckt. Als der Lenker weiter abbremsen wollte, geriet das Fahrzeug ins Rutschen, schlitterte auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einer Leitschiene.

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Durch den Aufprall wurde der Wagen über die Leitplanke geschleudert, überschlug sich und kam schließlich entgegen der Fahrtrichtung auf der rechten Fahrzeugseite in einer angrenzenden Wiese zum Liegen. Bäume stoppten das Auto und verhinderten so einen Absturz über eine etwa 20 Meter tiefe, steil abfallende Böschung.

Dramatische Rettung

Als die Einsatzkräfte an der Unfallstelle eintrafen, hatten sich bereits vier der fünf Jugendlichen selbständig aus dem Wrack befreien können. Eine 14-Jährige war jedoch noch im Fahrzeug eingeschlossen. Die Feuerwehren Aichkirchen und Bachmanning sicherten zunächst das verunglückte Auto und bargen anschließend die Jugendliche schonend aus dem Wrack.

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Das Mädchen erlitt schwere Verletzungen und wurde nach notärztlicher Erstversorgung mit dem Rettungswagen ins Klinikum Wels transportiert. Die übrigen vier Insassen kamen mit leichten Verletzungen davon.

Sie wurden ebenfalls zur weiteren Behandlung ins Klinikum Wels gebracht.