Mit dem Sommer scheinen die Massenproteste in Serbien zurückzugehen. Die Situation bleibt verwirrend. Protestbewegung und Regierung scheinen einander zu belauern, wer den ersten Fehler macht. Teil zwei einer Reportagereihe aus Novi Sad und Beograd.
Bordžo sitzt auf den steinernen Stufen des Hauptsitzes der Regierung Serbiens in Beograd und wirkt fröhlich. Der Mann mit Wuschelkopf ist in seinen 50-ern und lächelt, als ich ihn fotografiere. Er ist seit ein paar Stunden hier, sagt er. Nicht zum ersten Mal. „Wir blockieren den Hauptsitz der Regierung, bis die Forderungen der Studenten erfüllt werden“, sagt Bordžo.

Die Blockade des Äquivalents des österreichischen oder deutschen Bundeskanzleramts hatte ein paar Tage begonnen, bevor ich hier vorbeischaute, um einen Eindruck zu bekommen, was es mit Serbiens tiefster politischer Krise bisher auf sich hat.
Die Polizei versucht nicht einmal, die Kreuzung vor dem Regierungssitz zu räumen. Man sieht in der näheren Umgebung keine Polizisten in Riot Gears. Ein paar Mitglieder der Sondereingreifeinheit IJP patrouillieren im Dienstpolohemd. Sie tragen nicht einmal Schutzwesten und sind nur mit Pistole und Knüppel bewaffnet. Sie wirken entspannt.
Bei Redaktionsschluss hatte die Blockade des Hauptgebäudes der serbischen Regierung zwei Wochen gedauert. Es gibt keine Nachrichten, dass die Blockade aufgelöst worden sei. Eine derartige Situation ist in einem westlichen Land praktisch unvorstellbar.

Für Außenstehende und für viele Menschen in Serbien ist das eine beinahe bizarre Episode in der Auseinandersetzung zwischen den Massenprotesten, die von serbischen Studenten angeführt werden, und der Regierung. Die Proteste bestimmen das politische Leben und den öffentlichen Raum in Serbien seit sieben Monaten. Keine Seite scheint in diesem Ringen die Oberhand gewinnen zu können. Keine Seite scheint bereit, aufzugeben.
Bordžo hat sich an den Protesten beteiligt, seitdem sie im Dezember groß geworden sind, erzählt er. „Ich war Maler für eine Firma in Deutschland, und bin zurückgekommen, um die Studenten in ihrer Forderung nach Gerechtigkeit und einer funktionierenden Regierung zu unterstützen.“ Er war auf dutzenden Demonstrationen. Hierher fährt er jeden Tag aus seiner Heimatstadt Pančevo, einer nördlichen Vorstadt von Beograd, um die Blockade des Regierungssitzes in Beograd zu unterstützen. „Hier sollte rund um die Uhr immer jemand da sein. Da ich derzeit keine Arbeit habe, mach ich das zu Zeiten, wo andere Menschen arbeiten müssen.“

Bordžo war früher nie im engeren Sinn politisch aktiv. Bevor er nach Deutschland ging, war er auf ein paar Demonstrationen gegen Korruption und Nationalismus. Das wars. Kaum mehr frühere politische Erfahrung haben die meisten Mitglieder der Zborovi, die in dieser kleinen Zeltstadt vor den Regierungsgebäuden ihre Stände aufgestellt haben.
Was es mit Zborovi auf sich hat
Zborovi sind lokale Bürgerräte. Während der Proteste haben sie sich in mehreren Städten Serbiens gebildet. Einem Zbor gehört Nele an. „Als die Studenten die Bevölkerung um Unterstützung gebeten haben, haben wir bei uns in der Nachbarschaft sofort einen Rat gebildet. Die können das nicht alleine machen. Wir alle müssen tun, was wir können, um dieses korrupte System loszuwerden“, sagt Nele. Er und die anderen Ratsmitglieder beschließen politische Resolutionen, und helfen auf praktischer Ebene aus, wann immer sie gebraucht werden.
Hier versorgen sie andere Blockadeteilnehmer mit Wasser, kleinen Snacks und Kaffee. Und sie sammeln Geld für die Studenten und die Universitätsbediensteten.
Die Studenten blockieren die Unis in Serbien seit mehr als einem halben Jahr. Die Regierung hat als Reaktion auf den Streik vor vier Monaten aufgehört, den Beschäftigten der Unis ihre Löhne zu zahlen – zumindest denen, die sich hinter ihre Studenten gestellt haben. Auch Beihilfen für Studenten wurden gestrichen.
Alltägliche Korruption – oder die andere Art der Wut
Nele bittet mich, ihn nicht zu fotografieren. „Ich arbeite für eine Firma mit engen Verbindungen zur (serbischen, Anm.) Regierungspartei SNS. Wenn mich hier die falschen Leute fotografieren oder filmen, könnte ich meinen Arbeitsplatz verlieren“. Diese Geschichte hört man oft in Serbien. Nicht erst dieser Tage, aber jetzt besonders häufig. Das gilt ebenso für den zweiten Teil von Neles Geschichte. „Vor ein paar Jahren sollte ich befördert werden, zum Filialleiter. Beim Gespräch in der Personalabteilung haben sie mir ziemlich offen gesagt, dass von mir nicht nur erwartet wird, dass ich der SNS beitrete, sondern auch, dass ich aktiv in der lokalen Sektion sein soll, und dass ich an Veranstaltungen der SNS teilnehme. Das wollte ich nicht.“
Erfahrungen wie diese trieben und treiben in Beograd ins Lager der von den Studenten geführten Proteste. Ausgelöst wurden sie vom Einsturz des frisch renovierten Vordachs des frisch renovierten Bahnhofs von Novi Sad am 1. November 2024. 16 Menschen starben.
Nicht, dass für die Menschen in Novi Sad solche Erfahrungen bei der Unterstützung der Proteste keine Rolle spielen würden. Aber dort konzentriert sich der aufgestaute Ärger stärker an der Katastrophe von Novi Sad selbst, die man dort stärker noch als in Beograd als Beispiel für die alltägliche Korruption im Land sieht, fokussiert sich stärker auf das Gefühl, nirgends mehr sicher zu sein.
In Beograd bricht eine andere Form von Ärger hervor, breiter, weniger auf ein Ereignis fokussiert. Die Katastrophe von Novi Sad war hier wie ein Ventil, das den lang aufgestauten Groll gegen das korrupte politische System in Serbien generell, und über Serbiens Regierungspartei SNS hervorschießen hat lassen. Geöffnet haben das Ventil die Studenten, die die Proteste anführen – und gleichzeitig mit ihrer Disziplin und ihrer Politik der Gewaltlosigkeit kontrollieren. „Ohne die Studenten und ihre Aufrufe, friedlich zu bleiben, hätte ich sicher schon jemanden verletzt oder irgendetwas zerstört“, sagt Nele. Er ist nicht der Einzige, von dem man derartiges hört.
Proteste sind abgeflaut, aber immer noch da
Mit dem aufkommenden Sommer, und nach Monaten auf der Straße, hat sich die Protestbewegung merklich verlangsamt. „Wir sind immer noch auf der Blokada, aber offen gestanden können auch wir nicht mehr 24 Stunden am Tag auf der Fakultät sein“, erzählt mir eine Studentin auf der Technischen Fakultät der Universität Beograd. „Aber aufgeben werden wir nicht.“
Zeichen der Proteste sieht man auf allen Fakultäten der Stadt.

Auch neue Transparente bringen die Studenten auf ihren Fakultäten an, sollten es aktuelle Ereignisse aus ihrer Sicht notwendig machen. So wie dieses Wortspiel. Mit ihm werfen die Studenten Serbiens Präsident Aleksandar Vučić Wahlbetrug bei den Gemeinderatswahlen in zwei Kleinstädten vergangenes Wochenende vor. Nach massivem Wahlkampf und auffällig vielen Infrastrukturprojekten in den Monaten vor den Wahlen erreichte Vučić’s Partei SNS in einer der Kleinstädte gerade mal eine hauchdünne absolute Mehrheit und behielt in der zweiten noch ihre Position als stärkste Partei.

Nach wie vor gibt es tägliche Blockaden auf Straßen und Kreuzungen in Beograd. So wie hier unmittelbar bei den Fakultäten rund um Vukov Spomenik.
Studenten mehrerer Fakultäten treffen sich zu einem spontanen Plenum und entscheiden, welche Straße sie um 11:52 blockieren worden.
11:52, das ist der Zeitpunkt, an dem am 1. November das frisch renovierte Vordach des frisch renovierten Bahnhofs in Novi Sad einstürzte. Die Trümmer erschlugen 16 Menschen.
Ihre Namen sind Sara, Valentina, Đorđe, Milica, Nemanja, Anđela, Miloš, Stefan, Sanja, Goranka, Vukašin, Mileva, Đuro, Vasko, Anja und Vukašin. Das jüngste Opfer war acht Jahre alt.
Die Studenten stehen quer über die Straße und schweigen. 16 Minuten lang. Eine Minute für jedes Opfer von Novi Sad.
Passanten nehmen spontan an dem Totengedenken teil, schweigen. Sie sind mindestens so viele wie die Studenten.
Ein Busfahrer steigt auf der gesperrten Straße aus und schaut schweigend zu.
Macht er hier nur das Beste aus einer ohnehin unvermeidbaren Fahrtunterbrechung. Oder tut er, was kann, um der Toten zu gedenken, ohne seinen Job zu riskieren?
Zwei Fahrgäste steigen aus. Sie beschimpfen die Studenten.
Sie sind weitaus weniger als die Beograder, die sich an der Straßensperre beteiligen.
Autofahrer, die nicht weiterfahren können, schauen zu. Vielleicht unterstützen sie die Blockade nicht. Sollten sie sie ablehnen, lassen sie sich es nicht anmerken.
Das ist typisch, sagt Nele. Er und sein Zbor haben wahrscheinlich mehr als hundert Mal Straßen in ihrer Nachbarschaft in Beograd für die 16 Schweigeminuten gesperrt. „Es gibt immer, ein, zwei, die uns beleidigen oder mit uns streiten wollen. Aber mindestens zehnmal mehr Menschen beteiligen sich spontan an der Blockade. Manchmal, da waren wir acht oder zehn Leute, die die Straße gesperrt haben. Als wir uns am Ende der Schweigeminuten umgedreht haben, standen da hundert oder mehr Menschen hinter uns.“
Der öffentliche Raum gehört der Revolution
Es kann auch kein Zweifel bestehen, dass die Protestbewegung den öffentlichen Raum in Serbiens Hauptstadt dominiert.

Vereinzelt versuchen Anhänger der Regierung, dagegenzuhalten. Meist sprayen sie Botschaften gegen führende Oppositionspolitiker an Wände oder Betonmasten. Ein beliebtes Ziel ist Dragan Đilas.
Die SNS wirft ihm seit mehr als zehn Jahren vor, dass er korrupt sei. Đilas war Anfang der 2000-er einer der führenden Politiker des Landes, bis 2014 war er auch Bürgermeister von Beograd. Heute ist er Vorsitzender von Serbiens größter Oppositionspartei, der linksliberalen SSP.
Sofort, nachdem die Proteste vor sieben Monaten ausbrachen, versuchte die SNS, sie als Versuch von Đilas darzustellen, über die Straße wieder an die Macht gelangen zu wollen, und ein korruptes Regime errichten zu wollen.
Die Studenten haben bislang erfolgreich jegliche Verbindung zu Serbiens Oppositionsparteien- und politikern vermieden und deren Vereinnahmungsversuchen widerstanden. Das schließt Đilas ein.
Das hat auch damit zu tun, dass Serbiens Oppositionsparteien weitgehend als so korrupt gelten wie die SNS, und als genauso inkompetent. Mit Ausnahme der Zeleni Levi Front existieren die politischen Parteien des Landes seit Jahrzehnten, geben seit Jahrzehnten die gleichen Menschen dort den Ton an – wenngleich in schnell wechselnden Bündnissen und Abspaltungen. Die haben oft weniger mit ideologischen oder sonstigen politischen Unstimmigkeiten zu tun als damit, wer gerade mit wem gestritten und wer sich gerade mit wem versöhnt hat.
Einfach gesagt: Wie die SNS sind fast alle Oppositionsparteien Serbiens Teile des Ancien Regime. Weite Teile der Bevölkerung sehen sie als unverbesserlich korrupt und misstrauen ihnen zutiefst.
Das mindert wahrscheinlich die Erfolgsaussichten von Serbiens Protestbewegung. Was politische Parteien betrifft, gibt es keine glaubwürdige Alternative zur SNS.
Nach sieben Monaten scheinen viele der älteren Unterstützer aufgegeben zu haben. Einer ist der Unternehmer Dejan aus Beograd. „Nichts hat sich geändert“, sagt er. „Die sind immer noch an der Macht“. Dejan sagt auch, dass viele Studenten jetzt frustriert seien. Seine viel jüngere Frau promoviert gerade an einer der technischen Fakultäten. „Sie ist jetzt wütend. Sie war von Anfang an dabei, und jetzt hat sie ein Jahr ihres Lebens und ihrer Karriere wegen nichts verloren.“
Aus Dejans Sicht war die Bewegung zu lange gewaltfrei. „Es hätte einiger entschiedener Aktionen bedurft, und das kannst du mit absoluter Gewaltlosigkeit halt nicht machen.“
Wie auch immer, es scheint als wären auch weder die SNS noch ihre Anhänger imstande, die Lage zu kontrollieren. Pickerl, Graffiti, Buttons der Protestbewegung dominieren immer noch den öffentlichen Raum in Beograd. Vielleicht sogar noch mehr als in Novi Sad.

Sie sind nicht nur im Stadtzentrum, wo die meisten Demonstrationen stattfanden- und finden.

In vielen Cafes und Bars findet man auf den Toiletten Pickerl der Protestbewegung. Die Besitzer tolerieren es offenbar, oder ignorieren es. Manche Barbesitzer drücken auch offen ihre Unterstützung aus.

Dieser Button in einem Cafe im Stadtzentrum zeigt, wie sich verschiedene Anliegen in Europas größter Protestbewegung mindestens seit 1968 gebündelt haben. Er gehört zu einer Bewegung, die gegen die geplanten Lithiumminen im Jadartal kämpft. Sie hat sich den Studenten angeschlossen.

Fast wie eine Party
Es ist abends geworden. Ich komme wieder am blockierten Regierungssitz vorbei. Die Menge ist sichtbar größer geworden. Menschen kommen auf dem Heimweg von der Arbeit nach und nach vorbei. Die Stimmung scheint ausgelassen. Fast wie auf einer Party.
Professoren, Studenten, Freiwillige geben spontan musikalische Ständchen, Studenten bespaßen die Kinder, die viele Mit-Blockierer mitgenommen haben.
„So ist es jeden Tag“, erzählt mir ein Mitglied der so genannten Cappucino Brigada. Das ist ein lokaler Zbor aus dem Beograder Stadtteil Zvezdara. Wie bei Neles Zborg unterstützen sie die Proteste schon mehrere Monate. Auf einem Gaskocher machen sie Instantkaffee und Tee und verkaufen es gegen Spenden.
„Was wir verdienen, geht in den Spendenfonds für die Studenten und die Unibeschäftigten“, erzählt mir die Aktivistin. „Wir wir auch bei der Blockade des öffentlich-rechtlichen Senders RTS dabei. Da haben wir den Studenten zwei warme Mahlzeiten und Frühstück bereitstellen können. Wir konnten all das aus den Spenden finanzieren. Am Ende hatten wir sogar ein wenig Geld übrig, das haben wir in dem Fall auf die Schulen in unserer Umgebung aufgeteilt, die sich an der Blokada beteiligt haben.“

Wo ist die Arbeiterklasse?
Zweifellos wird dieser von den Studenten geführte Protest auf der Straße von den Arbeiterinnen und Arbeitern getragen. Aber das ist ein Ergebnis zahlreicher invididueller Entscheidungen und Beiträge. Als Klasse spielen Serbiens Arbeiter bei dieser Revolution keine Rolle. Nur eine Handvoll von Gewerkschaften hat sich den Protesten angeschlossen. Was die serbische Arbeiterklasse noch an Organisationen hat, hält sich sonst raus.
Graffiti wie dieses erinnern an diesen Umstand. Es stammt aus der Zeit, als die Studenten einen Generalstreik ausgerufen haben. Zehntausende Arbeiter beteiligten sich, einschließlich die Beschäftigten der Beograder Verkehrsbetriebe. Tausende Betriebe machten zu.
Die größten Gewerkschaften unterstützten den Generalstreik nicht. Die überwältigende Mehrheit der Arbeit ging ganz normal arbeiten. Zu keinem Zeitpunkt kam der Streik dem geforderten Generalstreik nahe.
„Daran müssen wir arbeiten“, sagt Marko. Er ist IT-ler für eine ausländische Firma, und in seinen frühen 30-ern. „Die Studenten schaffen das nicht alleine. Die haben Großartiges geleistet. Ich war früher im inneren Exil, hab nur geschaut, das Beste aus meinem Leben zu machen. Dann kamen die Studenten und haben mir gezeigt, dass man für eine bessere Zukunft in diesem Land kämpfen kann“, sagt er. „Daran glaube ich noch immer. Aber wir, die älteren Generationen, müssen mehr tun, um sie zu unterstützen.“
Aus Markos Sicht schließt das eine Form von Generalstreik ein. „Und dann müssen wir die gesamte politische Klasse des Landes loswerden. Wir werden ein eigenes Gefängnis für all diese Leute bauen müssen“, macht er seinem Ärger über und seinem Misstrauen gegenüber dem politischen System Luft.
Er hofft, dass Vidovdan, der 28. Juni, eine Form der Klärung bringen wird. Vidovdan ist der wichtigste traditionelle Feiertag für Serben, und schwer symbolbeladen. Für diesen Tag haben die Studenten zu einer Großdemonstration in Beograd aufgerufen.
„Ich hoffe, auch dann bleibt es ohne Gewalt“, sagt Marko.
Die Chancen, dass seine Hoffnung – und die vieler anderer – erfüllt wird, sind gestiegen. SNS-Vorsitzender Miloš Vučević, den die Proteste vor wenigen Monaten aus seinem Amt als Premierminister fegten, hat am Sonntag bekannt gegeben, dass die SNS ihre geplante Demo am Vidovdan in Beograd nicht abhalten wird.
In einer öffentlichen Stellungnahme sagte er, dass man mit diesem Schritt eine mögliche Eskalation in aufgeheizter Stimmung verhindern wolle.
Das Käftemessen zwischen Serbiens Regierung und der serbischen Revolution hält offenbar an.
Zum ersten Teil dieser Reportagereihe geht’s hier.
Einige der Namen sind geändert. In einigen Fällen geschieht das, um meine Interviewpartner zu schützen. Einige fürchten, dass ihre Unterstützung für Protestbewegung ihnen Nachteile bringt. In anderen Fällen stammen einige der Aussagen aus privaten Unterhaltungen. Sie werden hier verwendet, weil sie zu einem Gesamtbild der Massenproteste aus Sicht ihrer Unterstützer beitragen.
Anmerkung der Redaktion: Dieser Beitrag spiegelt ausschließlich die Meinung des Autors wider. Nicht die Meinung der KOSMO Redaktion.
Balkan Stories, Christoph Baumgarten
Christoph Baumgarten ist Journalist und Balkanreisender aus Leidenschaft. Seit 2015 verbindet er beide Leidenschaften auf seinem Blog Balkan Stories. Dort versucht er, Geschichten zu erzählen, für die es in größeren Medien meist keinen Platz gibt und stellt die Menschen in den Mittelpunkt.
Mehr von Christoph könnt ihr unter balkanstories.net nachlesen.