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ÖSTERREICH

Baubetrug: Polizei zerschlägt Balkan-Bande

Baubetrug Bande aus Jugoslawien zerschlagen
(FOTO: iStockPhotos)

Die Bande aus dem ehemaligen Jugoslawien soll 55 Millionen Euro Schaden durch illegale Preisabsprachen und Steuerhinterziehung verursacht haben.

Eine Großaktion der Finanzpolizei und des Landeskriminalamtes Wien zerschlug vor einigen Tagen ein Bau-Betrugsnetz. Sechs Verdächtige aus Kroatien und Serbien wurden festgenommen und befinden sich derzeit in Untersuchungshaft.

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Die Untersuchungen zu diesem Fall dauerten drei Jahre lang. Ein zehnköpfiges Team der Finanzpolizei, sowie zwölf Beamte der Kriminalpolizei ermittelten tagein tagaus.

Im Rahmen von Observationen und Baustellenkontrollen wurden so genug belastende Beweise gesammelt, um an nur einem Morgen 24 Hausdurchsuchungen in Wien, Niederösterreich und Oberösterreich durchzuführen.

Dabei wurden Laptops, Handys und umfangreiches Datenmaterial beschlagnahmt sowie 110.000 Euro Bargeld und ein Pkw sichergestellt.

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Die Bande soll nicht nur in Österreich, sondern auch in der Slowakei und Ungarn tätig sein. Ihr wird vorgeworfen, 755 Arbeiter in insgesamt 30 Scheinfirmen beschäftigt zu haben. Die Arbeiter wurden bei Scheinfirmen in Österreich gemeldet, die An- bzw. Ummeldung sowie die Auftragsvergabe und Rechnungsabwicklung erfolgte über Mittelsmänner.

Die Gelder wurden auf ausländische Konten überwiesen, dort aber von den Betrügern abgehoben und teils wieder nach Österreich zurückgebracht.

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