Staus, Umleitungen und Nachtfahrten – an den bosnischen Grenzen herrschen derzeit komplexe Verkehrsregeln, die besonders Lastwagenfahrer vor Herausforderungen stellen.
An den Grenzübergängen zu Bosnien und Herzegowina kommt es derzeit zu komplizierten Verkehrssituationen. Bei der Einreise nach Bosnien und Herzegowina bilden sich vor allem am Grenzübergang Gradiska längere Fahrzeugkolonnen. Auch bei der Ausreise aus dem Land ist an den Übergängen Zupci, Izacic und Doljani mit Verzögerungen zu rechnen.
📍 Ort des Geschehens
Besonders betroffen sind derzeit sowohl Ein- als auch Ausreise in Gradiska, wo sich längere Fahrzeugkolonnen bilden. Ähnliche Situationen gibt es an den Grenzübergängen Brod und Velika Kladusa, an denen ebenfalls mit erheblichen Wartezeiten gerechnet werden muss. Die Verzögerungen betreffen dabei vorrangig den Schwerlastverkehr, während PKW an den meisten Übergängen in der Regel nicht länger als 30 Minuten warten müssen.
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Schwerverkehr-Regelungen
Für den Schwerverkehr gelten besondere Regelungen: Am Grenzübergang Karakaj bei Zvornik dürfen Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht über fünf Tonnen aktuell nicht passieren. LKW-Lenker müssen stattdessen auf die neue Brücke Bratoljub in Bratunac oder zum Grenzübergang Raca ausweichen.
Zeitliche Beschränkungen gibt es am Grenzübergang Sepak, wo Sattelschlepper und Lastkraftwagen nur zwischen 9 und 13 Uhr sowie nachts von 22 bis 6 Uhr die Grenze überqueren dürfen. An Wochenenden ist die Passage ausschließlich während der Nachtstunden möglich.
Weitere Einschränkungen
Der Grenzübergang Brcko steht derzeit nur für PKW und leichte Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen zur Verfügung. Wie aktuelle Berichte zeigen, ist dieser Übergang aufgrund von Brückenschäden derzeit sogar nur für Fußgänger passierbar.
An allen anderen nicht gesondert erwähnten Grenzübergängen halten sich die Wartezeiten mit maximal 30 Minuten in Grenzen.