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Auszeichnung

Beste Pizza der Welt: Italienischer Zauberkünstler knackt den Weltmeistertitel

Beste Pizza der Welt: Italienischer Zauberkünstler knackt den Weltmeistertitel
(Foto: Pexels)
3 Min. Lesezeit |

Die beste Pizza der Welt kommt aus Caserta: Italienischer Meisterkoch triumphiert bei internationaler Auszeichnung

In der italienischen Stadt Caserta zaubert Francesco Martucci die weltweit beste Pizza. Seine Pizzeria „I Masanielli“ wurde bei den renommierten „Best Pizza Awards“ zur Nummer eins gekürt. Der Pizzabäcker, der sein Handwerk bereits seit seinem zehnten Lebensjahr perfektioniert, kletterte vom fünften Platz im Vorjahr an die Spitze der begehrten Rangliste.

„Es ist eine große Freude, so viele Kollegen aus aller Welt kennenzulernen, aber ein noch größeres Glück, bei einem so bedeutenden Wettbewerb zu gewinnen“, freute sich Martucci nach der Preisverleihung.

Die „Best Pizza Awards“ haben sich als globales Gütesiegel für Pizzaqualität etabliert. Ursprünglich als Sonderkategorie bei der jährlichen „Best Chef“-Veranstaltung ins Leben gerufen, entwickelte sich die Auszeichnung 2023 zu einem eigenständigen Event. Bei der diesjährigen Preisverleihung in Mailand bewertete eine unabhängige Jury aus 512 Experten aus 60 Ländern die Pizzerien nach Kriterien wie „Exzellenz und Innovation in der Pizzazubereitung“.

Italienische Dominanz

Die Dominanz Italiens in der Pizzawelt bleibt ungebrochen: Sieben der zehn bestplatzierten Pizzerien befinden sich im Mutterland der Pizza. Neben dem Sieger „I Masanielli“ schafften es auch „Pepe in Grani“ aus Caiazzo und „Pizzarium“ aus Rom aufs Stockerl. Weitere italienische Spitzenadressen in den Top Ten sind „Bob Alchimia a Spicchi“ in Montepaone, „I Tigli“ in San Bonifacio, „180 grammi“ in Rom und „Mater“ in Fiano Romano.

Martuccis preisgekrönter „Canotto“-Stil ist dabei kein Zufall: Seine Pizzen zeichnen sich durch einen luftigen, hoch aufgegangenen Rand und einen besonders weichen Teig aus. Der Pizzameister lässt seinen Teig lange fermentieren und wendet eine raffinierte Dreifach-Garmethode an – Dämpfen, Frittieren und anschließendes Backen – was der Pizza eine einzigartige Textur verleiht.

Entscheidend für seinen Erfolg ist zudem die kompromisslose Qualität der Zutaten: San-Marzano-Tomaten und Büffelmozzarella aus der Region sorgen für den authentischen Geschmack.

Auch andere italienische Spitzenbäcker wie Franco Pepe von „Pepe in Grani“ setzen auf handwerkliche Perfektion. Bei ihm wird der Teig ausschließlich von Hand geknetet und ruht viele Stunden, was zu einer besonders leichten, bekömmlichen Pizza führt. Die enge Zusammenarbeit mit lokalen Produzenten garantiert die Frische und Authentizität der Zutaten.

Doch auch Japan mischt in der internationalen Pizzaszene kräftig mit. Gleich zwei Tokioter Lokale schafften es unter die besten Zehn: „The Pizza Bar on 38th“ und „Pizza Studio Tamaki“. Der in Tokio arbeitende Koch Daniele Cason beeindruckte die Jury mit seinem „seltenen Talent, traditionelle italienische Küche mit der Raffinesse japanischer Zutaten zu verbinden“ und landete auf dem sechsten Platz.

Sein Kollege Tsubasa Tamaki, Gründer des „Pizza Studio Tamaki“, überzeugt mit innovativen Techniken und einem 30 Stunden fermentierten Teig aus japanischem und amerikanischem Mehl.

Amerikanische Beiträge

Auch die USA konnten bei dem Wettbewerb punkten, wenngleich keine amerikanische Pizzeria den Sprung in die Top Ten schaffte. Die beste US-Platzierung erreichte Anthony Mangieris „Una Pizza Napoletana“ in New Yorks Lower East Side auf Rang 17. Dicht dahinter folgte „Razza Pizza Artigianale“ aus Jersey City auf Platz 22, wo Küchenchef Dan Richer klassische Holzofenpizzen, hausgemachte Cocktails und erlesenen Aufschnitt anbietet. Bemerkenswert ist auch der Erfolg der Pizzeria „Leña Pizza+Bagels“ aus Mississippi, die es auf Platz 77 schaffte.

Köchin Marisol Doyle hat ihr Handwerk in der Pizzahauptstadt Neapel erlernt und bringt nun authentischen italienischen Geschmack in den amerikanischen Süden.

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KO KOSMO-Redaktion
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