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Zukunftstechnologie

Revolution bei Apple: Falt-iPhone kommt – mit unsichtbarem Knick

Revolution bei Apple: Falt-iPhone kommt – mit unsichtbarem Knick
FOTO: iStock
4 Min. Lesezeit |

Apple plant für Herbst 2026 sein erstes faltbares iPhone, das zusammen mit den Modellen iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max auf den Markt kommen soll. Das innovative Gerät wird sich wie ein Buch in der Mitte falten und im geschlossenen Zustand einen 5,5-Zoll-Bildschirm bieten, der sich auf 7,8 Zoll entfalten lässt. Besonders beeindruckend: Im geöffneten Zustand soll das Smartphone nur 4,5 Millimeter dünn sein, geschlossen misst es zwischen 9 und 9,5 Millimeter.

Apple hat offenbar viel Entwicklungsarbeit in die Scharniere investiert, sodass die Falte kaum sichtbar sein wird. Preislich dürfte das Gerät zwischen 2.000 und 2.500 Dollar liegen – und das noch vor Berücksichtigung der neuen chinesischen Zölle.

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Technische Neuerungen

Für die kommende iPhone 18 Pro-Serie werden weitere technische Neuerungen erwartet. Die Face-ID-Technologie soll unter dem Display verschwinden, wobei die TrueDepth-Kamera direkt ins Display integriert wird. Über das Schicksal der Dynamic Island sind sich die Experten uneinig: Während der Journalist Wayne Ma von „The Information“ von einem einfachen kreisförmigen Ausschnitt spricht, gehen Display-Analyst Ross Young und Bloomberg-Reporter Mark Gurman davon aus, dass die Dynamic Island in verkleinerter Form erhalten bleibt.

Bei den Mobilfunkchips setzt Apple auf mehr Eigenständigkeit. Laut Lieferkettenanalyst Jeff Pu werden die iPhone 18 Pro-Modelle mit einem neuen C2-Modem ausgestattet, das auf den C1-Chip folgt, der erstmals im günstigeren iPhone 16e zum Einsatz kommt. Das C2-Modem verspricht höhere Geschwindigkeiten, bessere Energieeffizienz und Unterstützung für mmWave 5G in den USA.

Diese Entwicklung ist Teil von Apples Strategie, die Abhängigkeit von Qualcomm zu reduzieren und mehr Kontrolle über Leistung und Energieverbrauch zu gewinnen.

Der A20 Pro-Prozessor für das iPhone 18 Pro wird wie sein Vorgänger A19 Pro mit TSMCs 3nm-Technologie der dritten Generation gefertigt. Obwohl die reine CPU- und GPU-Leistung möglicherweise nur moderat steigt, setzt Apple auf eine fortschrittlichere Chip-Packaging-Methode namens CoWoS. Diese Technologie verbessert die Integration zwischen Prozessor, Speicher und Neural Engine – ein wichtiger Schritt für die Weiterentwicklung der geräteeigenen „Apple Intelligence“-Funktionen.

Kamera und Markteinführung

Im Kamerabereich könnte ein Lieferantenwechsel bevorstehen: Samsung entwickelt einen neuartigen dreischichtigen Bildsensor namens PD-TR-Logic, der für die iPhone 18-Modelle vorgesehen sein soll. Der Sensor verspricht schnellere Reaktionszeiten, weniger Bildrauschen und einen verbesserten Dynamikbereich. Bisher war Sony exklusiver Lieferant für iPhone-Kamerasensoren, weshalb Samsungs Einstieg eine bedeutende Veränderung in Apples Lieferkette darstellen würde.

Analyst Ming-Chi Kuo hatte bereits Anfang 2024 prognostiziert, dass Samsung ab 2026 48-Megapixel-Ultraweitwinkel-Sensoren an Apple liefern wird.

Mehrere Tech-Portale wie MacRumors, TechRadar und CNet raten in ihren Artikeln derzeit vom Kauf eines neuen iPhones ab. Sie empfehlen, auf die nächste Generation zu warten, da für das iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max sowie das neue Premium-Faltmodell 2026 spannende Neuerungen angekündigt sind.

Apple plant zudem eine Änderung seiner Markteinführungsstrategie: Die Premium-Modelle iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max sollen im Herbst 2026 zusammen mit dem faltbaren iPhone erscheinen, während die günstigeren Varianten iPhone 18 und iPhone 18e erst im Frühjahr 2027 folgen werden.

Für die nähere Zukunft steht zunächst die Einführung der iPhone 17-Reihe Anfang September bevor, bei der das iPhone 17 Pro mit neuem Design und verbesserter Kamera aufwarten soll.

Apples späte Faltphone-Strategie

Mit dem Einstieg in den Faltphone-Markt im Jahr 2026 verfolgt Apple eine bewusst abwartende Strategie. Während Konkurrenten wie Samsung bereits seit 2019 faltbare Smartphones anbieten, hat Apple die Zeit genutzt, um Erfahrungen und Fehler der Mitbewerber zu analysieren. Branchenanalysten sehen darin einen typischen Apple-Ansatz: Das Unternehmen betritt neue Marktsegmente oft später, bietet dann aber technisch ausgereifte Produkte mit verbessertem Nutzererlebnis an.

Die gezielten Investitionen in robuste Scharniere und eine nahezu unsichtbare Falte sollen Kinderkrankheiten vermeiden, die frühe Faltgeräte plagten. Apple setzt dabei auf höchste Qualitätsstandards, um auch anspruchsvolle Kunden zu überzeugen und einen Premium-Preis zu rechtfertigen.

Die neue Produkteinführungsstrategie mit gestaffelten Veröffentlichungsterminen wird von Experten als Reaktion auf stagnierende iPhone-Verkäufe gewertet. Durch die zeitliche Trennung von Premium-Modellen (Herbst) und Standard-Geräten (Frühjahr) könnte Apple die Nachfrage gezielter steuern und die Aufmerksamkeit für seine Produkte über einen längeren Zeitraum aufrechterhalten.

Diese Strategie dürfte sich positiv auf den durchschnittlichen Verkaufspreis auswirken und Apples Position im margenstarken Premiumsegment festigen.

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KO KOSMO-Redaktion
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