Dramatischer Neujahrsstart in Wien: Ein zehnjähriger Bub verlor mehrere Finger durch einen explodierenden Knallkörper. Die Polizei warnt eindringlich.
Am Neujahrstag erlitt ein zehnjähriger Bub in Wien-Donaustadt schwere Verletzungen, als er mit Feuerwerkskörpern hantierte. Der Vorfall ereignete sich in einer Wohnhausanlage, wo der Junge im Innenhof Raketen abfeuerte. Bei der Detonation eines Knallkörpers wurden dem Kind mehrere Finger abgerissen.
In einer offiziellen Mitteilung mahnte die Wiener Polizei erneut zur Vorsicht bei der Verwendung von Pyrotechnik und betonte, dass nicht zugelassene Feuerwerkskörper besonders gefährlich seien. Nach Einschätzung der Exekutive sind derartige Unfälle hauptsächlich auf nachlässigen Umgang, mangelnde Aufmerksamkeit und zweckentfremdete Nutzung zurückzuführen.
Rettungseinsatz folgte
Nach dem Unglück wurde der Zehnjährige von Einsatzkräften der Berufsrettung erstversorgt und anschließend in ein Krankenhaus transportiert. Das Landeskriminalamt Wien hat inzwischen die Ermittlungen in dem Fall aufgenommen.
Bereits kurz vor Mitternacht hatte sich in Wien ein ähnlicher Vorfall zugetragen.
Ein 14-jähriger Jugendlicher verlor durch die Explosion eines Böllers seine Hand.
⇢ 14-jähriger Wiener verliert Hand durch Böller-Explosion