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Tragödie

Bräutigam erschießt Braut auf Hochzeit

Bräutigam erschießt Braut auf Hochzeit
(FOTO: iStock/teera Noisakran)
2 Min. Lesezeit |

Im Nordosten Thailands, in einem Dorf in der Provinz Nakhon Ratchasima, wurde am Samstag eine Hochzeitsfeier zum Schauplatz eines Verbrechens. Der 29-jährige Bräutigam, Chaturong S., hat, so die örtliche Polizei, seine Braut und drei weitere Gäste erschossen, bevor er sich selbst das Leben nahm.

Die Feierlichkeiten nahmen ihren tragischen Lauf, als ein Familienstreit eskalierte. Sie hatten einen Streit, und Chaturong ging zu seinem Wagen, holte eine Waffe und begann zu schießen“, berichtete ein Sprecher der Polizei. Unter den Opfern befanden sich die 44-jährige Braut, ihre 62-jährige Mutter und eine 38-jährige Schwester. Ein 50-jähriger Gast erlag einem Querschläger, während ein 28-Jähriger den Angriff verletzt überlebte.

Motiv unbekannt

Bisher liegen keine gesicherten Informationen über das genaue Motiv des Täters vor. Laut Berichten der „Bangkok Post“ kannten sich das Paar bereits seit drei Jahren und lebte vor der Hochzeit zusammen. Es soll während der Hochzeitsfeier zu heftigen Auseinandersetzungen gekommen sein.

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Chaturong S. war kein Unbekannter. Der Sportler hatte bei den Asean Para Games in Schwimm- und Schießwettbewerben zwei Silbermedaillen gewonnen. Thailändische Medien berichten, dass er sein rechtes Bein bei einer Grenzpatrouille als Soldat der Armee verlor.

Diese Tragödie wirft ein Schlaglicht auf das Problem der Waffengewalt in Thailand. In einem Land, in dem Waffen sowohl legal als auch illegal leicht erhältlich sind, kommt es immer wieder zu solchen Vorfällen.