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Gefängnistragödie

Brand im Gefängnis: Häftling stirbt nach Feuer in Zelle

Brand im Gefängnis: Häftling stirbt nach Feuer in Zelle
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Ein Zellenbrand in der Justizanstalt Eisenstadt endet tödlich – die Ermittlungen werfen nun brisante Fragen auf.

In der Justizanstalt Eisenstadt ist am Samstagabend ein Häftling bei einem Zellenbrand ums Leben gekommen. Nach aktuellem Ermittlungsstand dürfte er das Feuer selbst mit einem Feuerzeug gelegt haben. Das Justizministerium bestätigte dies am Montag auf Anfrage der APA.

Der Mann befand sich im Normalvollzug. Sowohl polizeiliche Erhebungen als auch eine interne Prüfung zur Klärung der genauen Umstände waren am Montag noch im Gange. Eine technische oder zufällige Brandursache schloss das Ministerium nach derzeitigem Stand aus.

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Hinweise auf Suizid

Die Staatsanwaltschaft Eisenstadt hat laut ORF Burgenland eine Obduktion angeordnet und Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung gegen Unbekannt aufgenommen. Alles deutet auf einen Suizid hin: Der Häftling soll zunächst die Tür seines Haftraums mit Mobiliar verbarrikadiert und anschließend das Feuer entzündet haben.

Trotz des raschen Eingreifens von Justizpersonal, Feuerwehr und Notarzt konnte er nicht mehr gerettet werden. Andere Personen kamen nicht zu Schaden. Den Bediensteten der Anstalt wurde psychologische Unterstützung angeboten.

Regelung zu Feuerzeugen

Im Normalvollzug ist das Rauchen in Hafträumen grundsätzlich erlaubt, ebenso die Verwendung von Einwegfeuerzeugen – nicht jedoch von Zippos oder Gasbrennern. Eine Ausnahme gilt bei festgestellter Suizidgefährdung: In diesem Fall kann das Mitführen von Feuerzeugen untersagt werden.

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KO KOSMO-Redaktion
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