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Raketenangriff

Brisante Tonaufnahme: So knapp überlebte Irans neuer Führer

Brisante Tonaufnahme: So knapp überlebte Irans neuer Führer
FOTO: EPA/ABEDIN TAHERKENAREH
3 Min. Lesezeit |

Minuten entschieden über Leben und Tod: Wie knapp Irans neuer Oberster Führer dem Angriff entkam, enthüllt ein brisanter Audiomitschnitt.

Teheran – Ein neuer Bericht zeichnet ein präzises Bild der Folgen des gemeinsamen Militärschlags der USA und Israels auf den Mullah-Palast: Irans neuer Oberster Führer Modschtaba Chamenei (56) entkam dem Tod offenbar nur um Minuten. Kurz bevor die Raketen einschlugen, hatte er das Gebäude verlassen, um in seinem Garten spazieren zu gehen.

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Ein durchgesickerter Audiomitschnitt, der der britischen Zeitung „The Telegraph“ vorliegt und nach Angaben der Redaktion unabhängig verifiziert wurde, belegt, dass auch Modschtaba Chamenei Ziel desselben Angriffs war, bei dem sein Vater und weitere Mitglieder der Führungsriege der Islamischen Republik ums Leben kamen. Er hatte das Gebäude jedoch kurz zuvor verlassen, „um etwas zu erledigen“ – wenige Minuten bevor israelische „Blue Sparrow“-Raketen am 28. Februar um 9.32 Uhr Ortszeit seine Residenz in Teheran trafen.

Chameneis knappe Flucht

Dem Audiomitschnitt zufolge erlitt Modschtaba Chamenei bei den Angriffen eine Verletzung am Bein. Seine Frau und sein Sohn sollen sofort getötet worden sein, sein Schwager wurde enthauptet. Seither gab es kein öffentliches Lebenszeichen des neuen Obersten Führers – seine einzige Botschaft an die Bevölkerung wurde als schriftliche Erklärung verbreitet, die im staatlichen Fernsehen verlesen wurde. Das löste Spekulationen aus, darunter jene von Donald Trump, wonach Chamenei schwerer verletzt sein könnte, als der Iran offiziell eingestehen wolle.

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Die Angriffe trafen offenbar mehrere Bereiche des Bürokomplexes nahezu gleichzeitig und zielten dem Bericht zufolge darauf ab, die gesamte Familie Chamenei auszulöschen. Das schilderte Mazaher Hosseini, Protokollchef im Büro von Ali Chamenei, bei einem Treffen mit hochrangigen Geistlichen und Kommandeuren der Islamischen Revolutionsgarden am 12. März in Teheran. Audiomitschnitte dieses Treffens gelangten an die britische Zeitung.

Gezielte Vernichtung

Getroffen wurde auch Modschtabas Wohnung in einem der oberen Stockwerke sowie die darunter liegende Wohnung seines Schwagers Misbah al-Huda Bagheri Kani. „Die Rakete war so mächtig, dass sie nach unten drang, wo sich Herr Misbah befand, und in Herrn Misbahs Zimmer einschlug“, sagt Hosseini. „Die Raketen schlugen so ein, dass sein Kopf in zwei Hälften geteilt wurde.“

Auch Militärchef Mohammad Shirazi sei gezielt ins Visier genommen worden, um die Nachfolgeplanung zu torpedieren, so Hosseini. Shirazi galt als zentrales Bindeglied zwischen dem iranischen Militärkommando und dem Obersten Führer. „Er wurde in Stücke gerissen – sie konnten nichts von ihm finden, und am Ende fanden sie ein paar Kilo Fleisch und identifizierten es als seinen Körper.“, so Hosseini auf dem Audiomitschnitt.

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KO KOSMO-Redaktion
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