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Corona-Infektionsgefahr: Forscher raten, Klodeckel in Zukunft immer zu schließen

Symbolbild (FOTOS: iStockphotos)

Wie SciTechDaily berichtet, haben chinesische Forscher der Yangzhou University herausgefunden, dass nach Betätigung der Klospülung über lange Zeit virenhaltige Aerosole in der Luft zu finden sind.

Angesichts der Tatsache, dass neuere Studien belegen, dass das Coronavirus lange im Verdauungstrakt des Menschen überleben und auch in den Ausscheidungen nachgewiesen werden kann, steige die Infektionschance bei einer Toilettenbenutzung.

Die Forscher fanden via Computersimulation heraus, dass es bei der Klospülung zur Bildung von Aerosolen kommen kann, die bei einer Tröpfcheninfektion eine wichtige Rolle spielen können. Nach der Spülung der Toilette würden Aerosole lange genug in der Luft verweilen, um von anderen eingeatmet zu werden. Laut des Artikels im Wissenschaftsjournal „Physics of Fluids“ wurden sehr präzise Computersimulationen verwendet, um die Wasser- und Luftströmungen während des Klospülens zu analysieren.

Klodeckel schließen!
„Man kann davon ausgehen, dass diese Geschwindigkeit noch höher ist, wenn eine Toilette häufig benutzt wird, so etwa bei einer Familientoilette oder einer öffentlichen Toilette in einem dicht besiedelten Gebiet“, so der Co-Autor der Studie, Ji-Xiang Wang.

Um dieses Problem schnell und einfach zu lösen, raten die Forscher, vor dem Spülen einfach den Klodeckel zu schließen, das würde das Aufwirbeln fast gänzlich verhindern.

Quellen & Links