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KOSOVO

Coronazahlen explodiert: Balkanland beschließt Ausgangssperre und verschiebt Schulbeginn

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(FOTO: iStockphoto)

Ende letzter Woche beschloss die kosovarische Regierung striktere Maßnahmen, die bereits mit Sonntag in Kraft getreten sind. Grund hierfür ist die schlechte epidemiologische Situation im Land.

In Kosovos Krankenhäuser müssen 90 Prozent der Covid-19-Patienten beatmet werden. Das bringt die Spitäler an die Belastungsgrenze. Schuld daran ist vor allem die niedrige Durchimpfungsrate gegen das Coronavirus im Land. Das Gesundheitssystem steht vor einem Kollaps. (KOSMO berichtete)

Das neue Corona-Maßnahmenpaket beinhält eine Ausgangssperre von 22.00 bis 5.00 Uhr, eine Sperrstunde für die Gastronomie (bis 21.30 Uhr), sowie ein Bewirtungsverbot in Innenräumen. Außerdem wurde der Schulbeginn auf 13. September nach hinten verschoben.

Einreise verschärft
Bürger, die in den Kosovo einreisen, müssen unabhängig von ihrer Nationalität einen Impfnachweis, einen negativen PCR-Test (72 Stunden gültig) oder einen Antikörpertest (nicht älter als 30 Tage) vorlegen. Andernfalls müssen sie sieben Tage in Isolation bleiben.

Gesundheitsminister Arben Vitia sagte, dass in dieser Situation eine Verschärfung der Maßnahmen erforderlich sei, und ließ die Möglichkeit offen, neue Beschränkungen einzuführen, falls sich die Situation nicht bessert.

Aktuelle Coronazahlen im Kosovo

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