Eine bittere 0:2-Niederlage in Belgrad wirft Österreichs Nationalteam zurück. Gesenkte Köpfe und verpasste Chancen bestimmen die Rückkehr.
Eine bittere Enttäuschung erlebte das österreichische Fußball-Nationalteam in Belgrad. Nach einem erfolglosen Auftritt gegen Serbien, der mit einer 0:2-Niederlage endete, reiste die Mannschaft von Teamchef Ralf Rangnick mit leeren Händen und gesenkten Köpfen nach Hause. Schon im Hinspiel der Nations League Playoffs gelang es den Österreichern nicht, ihre Überlegenheit in einen Sieg umzumünzen, sodass die Partie lediglich mit einem 1:1-Unentschieden endete.
Durch diese beiden Spiele verpasste Österreich sowohl den direkten Aufstieg als Gruppensieger als auch den Erfolg im Playoff. Somit bleibt das Team in der B-Liga der Nations League und muss weiter auf die prestigeträchtigen Duelle mit den europäischen Top-Teams verzichten. Die ÖFB-Stars treten nach dem gescheiterten Aufstieg erneut in der zweitklassigen Liga an.
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Nations League Ausblick
In der kommenden Saison der Nations League wird Österreich in Topf 2 der Liga B geführt. Dort befinden sie sich in Gesellschaft von der Schweiz, Bosnien-Herzegowina und der Ukraine. Der erste Topf umfasst Polen, Israel, Ungarn und Schottland, während in Topf 3 Georgien, Rumänien, Slowenien und Irland vertreten sind. Schweden, Kosovo, Nordirland und Nordmazedonien komplettieren die Liga in Topf 4.
Die Begegnungen der Liga B sind für die Zeiträume vom 21. September bis 6. Oktober 2026 sowie vom 9. bis 17. November geplant. Besonders spannend könnte ein mögliches Duell mit dem Kosovo werden, das von Ex-ÖFB-Teamchef Franco Foda trainiert wird.
WM-Qualifikation im Fokus
Für das ÖFB-Team rückt im Länderspieljahr 2025 die Qualifikation zur Weltmeisterschaft in den Fokus. Hier wird sich zeigen, ob das Team die Enttäuschungen der Nations League hinter sich lassen kann und neue Erfolge feiern wird.