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Song Contest

Diese Balkanländer kämpfen in Wien um die ESC-Krone – So stehen ihre Chancen

Diese Balkanländer kämpfen in Wien um die ESC-Krone – So stehen ihre Chancen
FOTO: EPA/HANNIBAL HANSCHKE
4 Min. Lesezeit |

Wien brennt für die Musik – heute Abend fällt in der Stadthalle die Entscheidung, wer den ESC 2026 gewinnt.

Das große Finale des Eurovision Song Contest 2026 steht vor der Tür – am Samstag wird in Wien der Sieger gekürt.

Seit einer Woche steht die österreichische Hauptstadt ganz im Zeichen des Musikwettbewerbs. Nach den beiden Halbfinalshows am Dienstag und Donnerstag ist nun bekannt, welche Nationen am Samstag, dem 16. Mai, um den Sieg kämpfen werden. Insgesamt 25 Länder werden in der Wiener Stadthalle auftreten: 20 davon qualifizierten sich über das Halbfinalvoting, während Österreich als Gastgeberland sowie Frankreich, Großbritannien, Italien und Deutschland bereits im Vorfeld einen Finalplatz sicher hatten. Den Abschluss des Abends bildet der österreichische Vertreter Cosmo mit seinem Beitrag „Tanzschein“ – er trägt die Startnummer 25.

Favoriten & Voting

Auch im diesjährigen Eurovision-Finale richten sich die Blicke vieler Fans auf die Balkanländer – allen voran auf Serbien, Kroatien und Albanien. Besonders Kroatien gilt bei den Buchmachern derzeit als stärkster Vertreter der Region. Der kroatische Beitrag wird in den Wettquoten deutlich besser eingeschätzt als jene der Nachbarländer und hat laut Experten zumindest realistische Chancen auf eine Platzierung im oberen Mittelfeld des Finales. Vor allem die moderne Inszenierung und der eingängige Refrain sorgen international für Aufmerksamkeit.

Weniger optimistisch fallen die Prognosen aktuell für Serbien und Albanien aus. Beide Länder liegen in den Wettquoten eher im hinteren Bereich des Finalfeldes und zählen laut Buchmachern nicht zu den Favoriten auf den Gesamtsieg. Dennoch könnte gerade Serbien wieder vom starken Diaspora- und Publikumsvoting profitieren – ein Faktor, der beim Eurovision Song Contest immer wieder für Überraschungen sorgt. Auch Albanien setzt traditionell auf emotionale Performances und starke Vocals, was vor allem bei ESC-Fans gut ankommt.

Bulgarien geht mit DARA und dem Song „Bangaranga“ ins ESC-Finale und zählt dort zu den spannendsten Beiträgen des Abends. Einen Sieg konnte das Land beim Eurovision Song Contest bisher noch nie feiern; das beste Ergebnis gelang 2017, als Kristian Kostov mit „Beautiful Mess“ den zweiten Platz holte. Gerade deshalb ruhen nun große Hoffnungen auf DARA – ihr energiegeladener Auftritt hat das Potenzial, Bulgarien erstmals ganz nach vorne zu bringen.

Trotz der eher durchwachsenen Wettquoten bleibt der Eurovision Song Contest für die Balkanländer eine Bühne mit besonderer Bedeutung. Gerade Beiträge aus den Balkanländern sorgen regelmäßig für Diskussionen in sozialen Netzwerken und mobilisieren eine treue Fangemeinde in ganz Europa. Und wie die Vergangenheit gezeigt hat, sind Favoritenrollen beim ESC oft nur wenig wert – denn am Ende entscheiden Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer mit ihren Stimmen über Sieg oder Niederlage.

Favoriten & Voting

In den Wettbüros führt derzeit Finnland das Favoritenfeld an. Das Duo Linda Lampenius und Pete Parkkonen hatte bereits im ersten Halbfinale mit dem Titel „Liekinheitin“ – auf Deutsch „Flammenwerfer“ – das Publikum für sich gewonnen und gilt als ernsthafter Anwärter auf den Gesamtsieg. Ebenfalls weit oben in den Prognosen rangiert Australien: Delta Goodrem sorgt mit ihrer Performance „Eclipse“ für starke emotionale Momente.

Die Endwertung setzt sich zu gleichen Teilen aus dem Votum einer Fachjury und dem Publikumsvoting zusammen. Während die Expertinnen und Experten Komposition, Gesang und Gesamtperformance bewerten, folgt das Publikum häufig anderen Kriterien. Für das heurige Finale gilt dabei eine neue Regelung: Die maximale Stimmenzahl pro Bezahlmethode – etwa per SMS – wird von 20 auf 10 reduziert. Zudem werden die Zuschauerinnen und Zuschauer gezielt dazu ermutigt, ihre Stimmen auf mehrere Beiträge zu verteilen.

Startreihenfolge

Die vollständige Startreihenfolge des Finales lautet:

  • Dänemark: Søren Torpegaard Lund – Før vi går hjem
  • Deutschland: Sarah Engels – Fire
  • Israel: Noam Bettan – Michelle
  • Belgien: ESSYLA – Dancing on the Ice
  • Albanien: Alis – Nân
  • Griechenland: Akylas – Ferto
  • Ukraine: LELEKA – Ridnym
  • Australien: Delta Goodrem – Eclipse
  • Serbien: LAVINA – Kraj mene
  • Malta: AIDAN – Bella
  • Tschechien: Daniel Zizka – CROSSROADS
  • Bulgarien: DARA – Bangaranga
  • Kroatien: LELEK – Andromeda
  • Vereinigtes Königreich: LOOK MUM NO COMPUTER – Eins, Zwei, Drei
  • Frankreich: Monroe – Regarde!;
  • Moldau: Satoshi – Viva, Moldova!
  • Finnland: Linda Lampenius & Pete Parkkonen – Liekinheitin
  • Polen: ALICJA – Pray; Litauen: Lion Ceccah – Sólo quiero más
  • Schweden: FELICIA – My System
  • Zypern: Antigoni – Jalla
  • Italien: Sal Da Vinci – Per sempre sì
  • Norwegen: JONAS LOVV – YA YA YA
  • Rumänien: Alexandra Capitanescu – Choke Me
  • Österreich: COSMO – Tanzschein

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KO KOSMO-Redaktion
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