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Entschädigung

Diese Bank zahlt den Kunden jetzt Geld zurück!

Diese Bank zahlt den Kunden jetzt Geld zurück!
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2 Min. Lesezeit |

Banken müssen zahlen: Nach intransparenten Fondsprovisions-Praktiken haben sich RLB Niederösterreich-Wien und Oberbank mit dem VKI auf Entschädigungen für Anleger geeinigt.

Die Raiffeisen Landesbank Niederösterreich-Wien hat sich mit dem Verein für Konsumenteninformation auf Rückzahlungen an Kunden von Fondsprodukten verständigt. Anlass sind sogenannte Bestandsprovisionen – Vergütungen, die Bankinstitute von Fondsgesellschaften für den Vertrieb ihrer Anlageprodukte erhalten haben. Der VKI kritisiert, dass diese Zahlungen bei der RLB Niederösterreich-Wien mindestens bis Ende 2017 nicht ausreichend transparent gemacht wurden. Dabei verpflichtet das Wertpapieraufsichtsgesetz Banken dazu, ihre Kunden detailliert zu informieren, unter welchen Bedingungen und in welcher Höhe sie derartige Provisionen einbehalten dürfen.

Um aufwendige juristische Auseinandersetzungen zu vermeiden, haben sich VKI und RLB Niederösterreich-Wien auf einen außergerichtlichen Vergleich geeinigt: Die betroffenen Kunden erhalten individuell berechnete Entschädigungszahlungen. Interessierte können sich für die Sammelaktion kostenfrei bis zum 31. Dezember 2025 unter www.vki.at/kick-back-2025 registrieren. VKI-Jurist Stefan Schreiner kommentiert: „Wir freuen uns, dass wir mit der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien eine faire Lösung für Konsumentinnen und Konsumenten erzielen konnten.“

Weitere Banken betroffen

Auch für Kunden der Oberbank gibt es positive Nachrichten bezüglich möglicher Rückerstattungen. Der VKI hat mit diesem Finanzinstitut ebenfalls eine außergerichtliche Einigung wegen nicht transparent kommunizierter Bestandsprovisionen bei Fondsprodukten erzielt. Die Vereinbarung sieht vor, dass allen berechtigten Teilnehmern der Aktion individuelle Rückzahlungsangebote unterbreitet werden.

Die Angelegenheit betrifft zahlreiche Anleger, da Investmentfonds und Fondssparpläne seit Jahren zunehmend nachgefragt werden. Nach Angaben der Raiffeisen Kapitalanlage GmbH existierten Mitte 2024 bereits etwa 400.000 Fondssparpläne mit einer durchschnittlichen monatlichen Einzahlung von 140 Euro – ein Anstieg von mehr als sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

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Verbraucherschutz-Erfolge

Österreichische Verbraucherschutzorganisationen wie Arbeiterkammer, Verbraucherschutzverein und VKI haben in den vergangenen Jahren wiederholt Rückzahlungen für Verbraucher durchgesetzt, die von unzulässigen Preiserhöhungen oder ungerechtfertigten Gebühren betroffen waren. Erst kürzlich wurde bekannt, dass der VKI eine Sammelklage gegen die Preisanpassungen des Streamingdienstes DAZN einleitet. Kunden könnten dabei Rückerstattungen von bis zu 180 Euro erhalten.

Der VKI hat für zahlreiche Bankkunden in Österreich erneut die Rückzahlung unrechtmäßiger beziehungsweise intransparenter Gebühren durchgesetzt.

Die Höhe der Rückerstattung wird individuell berechnet – eine Anmeldung ist erforderlich. Sämtliche Informationen sind auf Finanz.at verfügbar.

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KO KOSMO-Redaktion
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