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ERZIEHUNG

Diese Dinge zeugen bei Kindern von einem starken Charakter

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(FOTO: iStock)

Kinder können eine Menge Nerven kosten, doch oft sind gerade diese kleinen Sturköpfe die Leader von morgen.

Wer viel mit seinem Nachwuchs diskutiert muss nicht unbedingt mit verzogenen Bengeln gesegnet worden sein, denn oft zeugen Reibereien von einem starken Charakter der die Kleinen später zu einem selbstbestimmten Leben führt.

Diese Dinge sind ein Indiz für einen selbstbewussten Charakter bei Kindern:

1. Nein! Gut!
Wer Menschen mit einer starken Meinung erziehen möchte, muss auch eine starke Meinung ertragen. Manchmal weicht die Präferenz des Kindes von der eigenen sogar ab und damit muss man klarkommen. Bereite dich auf Diskussionen auf Augenhöhe vor und sei dir bewusst, dass du die Meinung deines Kindes dabei ernst nehmen musst. Egal wie absurd diese manchmal wirken mag.

2. Formulierungen
Lasse das Kind seine Meinung auf direkte Art äußern. „Ich will das! Nein, hör auf!“: Das sind keine frechen Antworten und Dreistigkeiten, sondern ein Wunsch der ernst genommen werden möchte. Im Gegenzug soll auch der Elternteil immer direkte Formulierungen bevorzugen, weil diese einen stärkeren Eindruck bei Kindern hinterlassen. Zum Beispiel: „Ich will, dass du jetzt ins Bett gehst“.

3. Anders ist nicht schlecht
Kinder dürfen und sollen bereits selbstständig über ihr Verhalten entscheiden und die Folgen daraus mitbekommen. Beispielsweise muss der Nachwuchs nicht gezwungen werden anderen die Hand zu geben oder mit ihnen zu spielen. Das mag unhöflich wirken, ist aber essentiell für das Selbstvertrauen des Sprösslings.

4. Angst bekämpfen und Angst erlauben
Wir fürchten oft um unseren Nachwuchs und möchten ihn vor allem Leid bewahren. Dabei müssen wir jedoch zulassen, dass gewisse Dinge passieren und unsere Kinder mit Konsequenzen in Berührung kommen und diese erfahren. Auch Angst bei Kindern zuzulassen ist sehr wichtig. Besonders Buben erfahren viel Druck in Sätzen wie: „Große Jungs weinen nicht!“ Emotionen und Angst sollen nicht unterdrückt, sondern erlaubt und behandelt werden.