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Geldbuße

Dr. Smile muss 77.500 Euro Strafe zahlen!

Dr. Smile muss 77.500 Euro Strafe zahlen!
Symbolbild (FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Dr. Smile, der deutsche Anbieter für Zahnregulierungen, wurde wegen Verstößen gegen einen gerichtlichen Unterlassungsvergleich zu einer Geldbuße von 77.500 Euro verurteilt. Die Verstöße beziehen sich auf unzureichend dargebotene Informationen zu Ratenzahlungsmodellen in Fernsehwerbungen.

Die Urban Technology GmbH, bekannt als „Dr. Smile“, wurde vom Landesgericht für Zivilrechtssachen Wien zu einer Geldstrafe von 77.500 Euro verurteilt. Dies geschah aufgrund wiederholter Verstöße gegen einen Unterlassungsvergleich. Das Unternehmen wirbt damit, Zahnregulierungen zu finanzieren.

Die Verstöße von Dr. Smile beziehen sich auf die unzureichende Darstellung von Informationen zu ihren Ratenzahlungsmodellen in Fernsehwerbungen. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) berichtet, dass in den Werbeanzeigen 155 Mal mit „ab 33 Euro monatlich*“ geworben wurde. Dabei wurden Informationen zum effektiven Jahreszinssatz von 10,28 Prozent und zum Gesamtpreis von 2.376 Euro lediglich für zwei Sekunden eingeblendet. Es fehlte ein hörbarer Hinweis auf die gesetzlich vorgeschriebenen Informationen.

Der Ursprung dieses Rechtsstreits führt zurück zum Jahr 2020. Damals rügte und klagte der VKI gegen die Urban Technology wegen mangelhafter Angaben zu ihren Ratenzahlungsmodellen. Dies führte zu einem gerichtlichen Vergleich im Jahr 2021, in dem Urban Technology dazu verpflichtet wurde, diese Geschäftspraktik zu unterlassen. Doch trotz des Vergleichs setzte der Anbieter für Zahnregulierungen seine irreführenden Werbemethoden fort.

unter Beobachtung

VKI-Juristin Barbara Bauer äußerte sich zufrieden über das aktuelle Urteil: „Wir freuen uns, dass nun die zweite Instanz die Strafhöhe bestätigt hat und hoffen, dass Dr. Smile diese unzulässigen Werbepraktiken jetzt unterlässt.“ Zusätzlich betonte Bauer, dass der VKI das Unternehmen und seine Praktiken weiterhin genau beobachten wolle: „Man wolle das Unternehmen und seine Praktiken weiterhin genau beobachten.“

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KO KOSMO-Redaktion
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