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Österreichische Bewerber dominieren die Medizin-Uni mit über 85 Prozent

Österreichische Bewerber dominieren die Medizin-Uni mit über 85 Prozent
(FOTO: iStock/Wavebreakmedia)
2 Min. Lesezeit |

Die Quote von 75 Prozent für Studienplätze an der Medizin-Uni, die österreichischen Bewerbern vorbehalten ist, wurde deutlich überschritten, mit über 85 Prozent der Studienplätze, die an Kandidaten aus Österreich vergeben wurden. Bei der Zahnmedizin findet keine Quotenregelung statt: Die besten Kandidaten bekommen die Studienplätze, unabhängig von ihrer Nationalität.

Das österreichische Hochschulsystem hat eine feste Quote für die Vergabe von Studienplätzen in der Humanmedizin, wobei 75 Prozent der Studienplätze an jene Bewerber mit österreichischem Maturazeugnis vergeben werden, die die besten Testergebnisse erzielen. Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass diese 75% nur eine Mindestvorgabe darstellen. Mit entsprechend guten Testergebnissen können die österreichischen Bewerber also sogar mehr als die in der Quote vorgesehenen Plätze erreichen.

20 Prozent der Studienplätze noch offen

Für die restlichen Studienplätze wird wie folgt verfahren: Nach der ersten Verteilung rangeln die noch nicht zugelassenen österreichischen Bewerber mit Kandidaten aus der EU um weitere 20 Prozent der Studienplätze. Schließlich kämpfen diejenigen, die bisher keinen Studienplatz erhalten haben, um die letzten 5 Prozent der Plätze. Diese sind für Bewerber aus allen Nationalitäten offen.

583 an österreichische Bewerber

Dieses Jahr hat die Anzahl der österreichischen Studienplatzbewerber die Quote deutlich überschritten. Von den insgesamt 680 verfügbaren Studienplätzen gingen 583 an österreichische Bewerber, was über 85 Prozent entspricht. Weitere 12,5 Prozent der Plätze (85) wurden an Bewerber aus der EU vergeben, davon 68 aus Deutschland. Nur 2 Prozent der Studienplätze, also zwölf, gingen an Bewerber aus Drittstaaten.

5.851 Studieninteressierte

Insgesamt nahmen 5.851 Studieninteressierte an dem Aufnahmetest Anfang Juli teil. Sollten einige der vergebenen Studienplätze nicht angenommen werden, werden diese Ende August den Personen mit den nächstbesten Testergebnissen angeboten.

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Im Gegensatz zur Humanmedizin gibt es in der Zahnmedizin keine feste Quote. Dort werden die Studienplätze schlicht an die 80 besten Kandidaten vergeben, unabhängig von ihrer Nationalität. Dieses Jahr gingen von diesen 60 Plätze an österreichische Bewerber, 19 an Bewerber aus der EU, davon 16 aus Deutschland, und einer an einen Bewerber aus einem Drittstaat.

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KO KOSMO-Redaktion
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