Zwischen Gemeindebau und Heimatdorf, zwischen Schnitzel und Sarma: Wer als Kind der Diaspora in Wien groß wurde, kennt diese Momente nur zu gut. 15 Zeichen, bei denen du sofort nickst – und deine Geschwister markierst.
Zuhause war es immer ein bisschen anders
Manches war einfach Standard bei uns. Schuhe aus an der Tür, Hausschuhe für Gäste, und immer Essen im Haus für den Fall der Fälle. Und Lautstärke war Liebe. Ein normales Familiengespräch klang für Nachbarn oft wie ein Streit – war aber nur Sonntag bei Kaffee und Kuchen.
Die 15 Zeichen
Erkennst du dich wieder? Wenn du bei mehr als der Hälfte nickst, bist du definitiv ein Diaspora-Kind.
Du bist ein Wiener Diaspora-Kind, wenn …
- … du in zwei Sprachen träumst, fluchst und betest.
- … deine Oma dich mit Essen begrüßt, bevor sie „Hallo“ sagt.
- … „Wann kommt ihr?“ schon im Mai am Telefon klingt.
- … der Kofferraum im August keine Lücke mehr hat.
- … du im Sommer den Stau an der Grenze auswendig kennst.
- … „nur kurz Kaffee“ drei Stunden dauert.
- … die Tetka jede:n neuen Partner:in sofort begutachtet.
- … Sarma und Schnitzel beide „typisch zuhause“ sind.
- … du Geschenke nach Empfänger im Koffer sortierst.
- … „obuci se, promaja!“ dein Soundtrack der Kindheit war.
Zwischen zwei Welten – und stolz darauf
Das Schönste daran ist das Doppelte. Wir haben zwei Heimaten, zwei Küchen, zwei Lieblingsorte. Das macht uns reicher, nicht ärmer. Dieses Gefühl teilen viele. Es verbindet uns über alle Communitys hinweg.