Ein Schulausflug in Tirol nimmt eine dramatische Wendung. Nach tagelangem Kampf der Ärzte um ihr Leben erlag eine Elfjährige ihren schweren Verletzungen.
Bei einem Schulausflug in Tirol endete ein Ausflug in die Nähe der Hachleschlucht bei Imst am 8. Mai mit einem tragischen Unglück. Eine Lehrerin, die mit zwölf Schülerinnen unterwegs war, bemerkte während der Wanderung das plötzliche Verschwinden einer elfjährigen Teilnehmerin. Die Betreuungsperson handelte umgehend und alarmierte die Rettungsdienste.
Umfangreicher Rettungseinsatz
Der Notruf löste einen umfangreichen Rettungseinsatz aus. Einsatzkräfte der Bergrettung sowie ein Notarztteam durchkämmten das Gebiet. Im unteren Bereich der Schlucht fanden sie schließlich das bewusstlose Mädchen im Wasser liegend. Mit Hilfe eines Seils gelang es den Helfern, das Kind zu bergen.
Die Elfjährige wurde nach ihrer Rettung per Hubschrauber mit lebensgefährlichen Verletzungen in die Innsbrucker Klinik geflogen. Wie die „Krone“ berichtet, kämpften die Mediziner dort mehrere Tage um das Leben der Schülerin.
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Trotz intensiver Bemühungen des Krankenhauspersonals verstarb das Mädchen an den Folgen des Unfalls.
Nach Angaben der Polizei Tirol wird der Vorfall als Unfall eingestuft. Konkrete Hinweise auf Fremdverschulden oder grobe Fahrlässigkeit seitens der Aufsichtsperson lagen bis zum 14. Mai nicht vor. Unmittelbar nach dem Unglück erhielt die restliche Schülergruppe sowie die betroffene Lehrkraft psychologische Betreuung durch ein Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes.
Der tragische Vorfall löste in Tirol Diskussionen über die Sicherheitskonzepte für Schulausflüge in alpinem Gelände aus. Experten fordern nun eine Überprüfung der Regelungen bezüglich Gruppengröße, Geländewahl und durchgehender Aufsicht bei schulischen Wanderungen in potenziell gefährlichen Naturgebieten.