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Mordverdacht

Eltern ließen 3-Jährigen verhungern – Festnahme

(FOTO: iStock/Spitzt-Foto)
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In einem erschütternden Fall in Ebbs in Tirol ist die Tragödie um den Tod eines dreijährigen Jungen ans Licht gekommen, der infolge schwerer Unterernährung verstorben ist.

Am Pfingstmontag wurde in einer Wohnung ein dreijähriger Junge leblos aufgefunden. Bei der Ankunft der Einsatzkräfte am Wohnort der Familie bestätigte sich der tragische Verdacht: Der Dreijährige war bereits verstorben. Die Eltern des Kindes wurden festgenommen, und es wurde ein Untersuchungsverfahren wegen des Verdachts auf Mord eingeleitet.

Hintergrund des tragischen Ereignisses

Am späten Vormittag des Pfingstmontags erreichte die Polizei die Meldung, dass im Bezirk Kufstein ein dreijähriges Kind unter Umständen, die auf ein Verbrechen hindeuten könnten, verstorben sei. „Die Beamten trafen am Einsatzort ein, wo neben den Eltern auch Rettungskräfte anwesend waren. Letztere konnten nur noch den Tod des Kindes bestätigen“, teilte die Polizei mit.

Untersuchungen und Festnahme

Eine gerichtliche Obduktion, die am 21. Mai 2024 durchgeführt wurde, ergab, dass der Junge an den Folgen massiver Unterernährung verstorben ist. Aufgrund dieser Erkenntnisse leitete die Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren gegen die Eltern des Kindes ein – einen 26-jährigen Mann und seine 25-jährige Frau, beide österreichische Staatsbürger.

Drei Geschwister

In der Obhut der Kinder- und Jugendhilfe befinden sich inzwischen drei weitere Kinder des Paares im Alter von einem, drei und sechs Jahren. Sie werden nun betreut, während die Ermittlungen gegen ihre Eltern weiterlaufen.