Hawaiianische Bowls ade: Die beliebte Restaurantkette „Wiki Wiki Poke“ mit sieben Wiener Standorten ist insolvent. Steigende Kosten und wachsende Konkurrenz besiegelten das Ende.
Die Restaurantkette „Wiki Wiki Poke“ hat Anfang Dezember Insolvenz angemeldet. Das Unternehmen mit sieben Standorten in Wien konnte dem wirtschaftlichen Druck nicht mehr standhalten. In der ohnehin krisengeplagten Gastronomiebranche, die 2025 bereits mehrere prominente Schließungen verzeichnete, wurde nun am Handelsgericht Wien ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eingeleitet.
Gründe der Insolvenz
Die für ihre hawaiianischen Bowls bekannte Kette, die besonders als schnelle Mittagsoption beliebt war, scheiterte letztlich an der Kombination aus steigenden Betriebs- und Personalkosten sowie der wachsenden Konkurrenz im Markt. Der Österreichische Verband „Creditreform“ teilte mit, dass für die Poke Flow GmbH nun die Schließung beantragt wurde. Eine wirtschaftlich tragfähige Weiterführung des Betriebs war nicht mehr realisierbar.
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Betroffene Personen
Auch Verkaufsbemühungen blieben erfolglos, weshalb die Schließung aller Filialen unvermeidbar wurde, um weitere finanzielle Verluste abzuwenden. Die Insolvenz betrifft 46 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie bislang 35 Gläubiger.
Weitere Gläubiger haben noch bis zum 13. Jänner 2026 die Möglichkeit, ihre Forderungen über Creditreform anzumelden.
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