Europawahl: Diesmal wähle ich meine Zukunft – du auch?

26. MAI

Europawahl: Diesmal wähle ich meine Zukunft – du auch?

338
EU
FOTO: iStockphoto

Teile diesen Beitrag:

Die Informationskampagne „Diesmal wähle ich“ will mit vereinten Kräften die Beteiligung bei der Europawahl im Mai vor allem unter Jugendlichen vorantreiben.

Von 23. bis 26. Mai wird in ganz Europa gewählt, speziell in Österreich am Sonntag, den 26. Mai. Ziel der Informationskampagne „Diesmal wähle ich“ ist es, die Wahlbeteiligung zu erhöhen. So sollen vorwiegend die Bürger mobilisiert werden, die der Europäischen Union gegenüber im Grunde positiv eingestellt sind, aber am Wahltag dann aus den verschiedensten Gründen doch der Wahl fernbleiben.

Die Informationskampagne „Diesmal wähle ich“ ist eine institutionelle Kampagne des europäischen Parlaments. Diese ist unabhängig von jeder politischen Partei und Ideologie. Das zentrale Mittel dieser ist die Plattform „diesmalwaehleich.eu“. Jeder kann sich darauf registrieren und Informationen zur Europawahl erhalten. Zudem kann man auch erfahren, wie man sich aktiv in die Kampagne einbringen kann. In welchem Grad man aktiv mitmacht, kann nämlich jeder selbst entscheiden.

Besonders alarmierend: Die Wahlbeteiligung bei der Europawahl ist seit der ersten Direktwahl im Jahr 1979 im Durchschnitt stets zurückgegangen. Seit der ersten Wahl zum europäischen Parlament ist die Wahlbeteiligung im EU-Schnitt rückläufig. Im Jahr 2014 haben in Österreich 45,4 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben, im EU-Schnitt waren es 42,61 Prozent.

Die großen Zielgruppen der Informationskampagne „Diesmal wähle ich“ sind insbesondere Studenten und junge Leute. Warum gerade sie?

2014 haben nur 27,8 Prozent der jungen Menschen bis 24 Jahre ihre Stimme abgegeben. Ziel ist es nun die Demokratie in Europa zu stärken und eine Gemeinschaft zu bilden, die auch andere motiviert wählen zu gehen. Deshalb lautet das Leitmotiv der Kampagne auch „es reicht nicht nur auf eine bessere Zukunft zu warten, sondern man muss auch aktiv Initiative ergreifen“.

Somit werden EU-Bürger nicht nur mobilisiert selbst wählen zu gehen, sondern auch, ihre Freunde, Bekannten und andere Menschen sollen dazu animiert werden, ihre Stimme abzugeben. Dabei geht es nicht darum, wen man wählen soll, sondern einfach dass man wählen geht.

Deshalb ist auch ein Kernelement der Informationskampagne der Slogan „diesmal wähle ich für…“, den man ganz einfach mit einem Motiv oder einem Grund ergänzen kann. Man kann sagen: ich wähle für Menschenrechte, ich wähle für ein soziales Europa, für den Umweltschutz, für ein faires Gehalt.

Man kann auch einen Schritt weitergehen, indem man sich aktiv in der Kampagne einbringt – sowohl online als auch offline. Ein wichtiger Aspekt ist es, Informationsmaterialien zu verteilen. Diese werden auf der Eurowahl-Website zur Verfügung gestellt. Dazu gibt es verschiedene Sticker, Poster, Flyer und Werbeplakate.

Man kann auch eigene Treffen veranstalten oder einen Europastand an Schulen oder Universitäten aufbauen, um anderen Bewusstsein zu schaffen, wie wichtig es ist, wählen zu gehen. Die Veranstaltungen kann man auf „diesmalwaehleich.eu“ mit verfolgen. Mit nur einem Klick kann man sich zu den einzelnen Veranstaltungen anmelden. Jedes Land hat seine eigene Seite.

Auch Wettbewerbe werden regelmäßig veranstaltet, im Zuge derer Leute gefragt werden, warum sie wählen gehen und welche Ideen sie haben. So kann man allerhand Preise gewinnen.  Zuletzt beispielsweise eine Reise nach Brüssel.

Teile diesen Beitrag: