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Iran-Angriff

Exil-Prinz Pahlavi begrüßt Bomben auf Teheran: „Das ist Hilfe

Exil-Prinz Pahlavi begrüßt Bomben auf Teheran: „Das ist Hilfe
FOTO: Screenshot X
2 Min. Lesezeit |

Bomben fallen auf Teheran – und ein Exil-Prinz sieht seine Stunde gekommen. Reza Pahlavi wartet auf sein Signal.

Während über Teheran Explosionen dröhnen und die Welt die beispiellose Eskalation im Nahen Osten mit wachsender Besorgnis verfolgt, wandte sich Reza Pahlavi mit einer Botschaft an die iranische Bevölkerung – und begrüßte darin offen die amerikanischen Militärschläge gegen sein Heimatland. Der seit Jahrzehnten im Exil lebende Sohn des letzten Schahs bezeichnet die Angriffe als „Hilfe“ und „humanitäre Intervention“ – und gibt damit zu erkennen, dass er in ihnen eine Chance sieht, in jenes Land zurückzukehren, aus dem seine Familie 1979 vertrieben wurde.

„Die Hilfe, die der amerikanische Präsident dem mutigen Volk des Iran versprochen hat, ist eingetroffen. Dies ist eine humanitäre Intervention – ihr Ziel ist die Islamische Republik und ihre Tötungsmaschinerie, nicht der große Staat Iran“, erklärte Pahlavi. Mit dieser Rahmung versucht er, die Militäraktion zu legitimieren und gleichzeitig die eigene Bevölkerung, die unter den Angriffen leidet, rhetorisch aus der Schusslinie zu nehmen.

Pahlavis Appell

Dass Militäroperationen dieses Ausmaßes zwangsläufig massive Zerstörung und ziviles Leid nach sich ziehen, blendet er dabei aus – und beschreibt das Geschehen stattdessen als notwendigen Schritt zur „Befreiung“. Zwar richtet Pahlavi an Trump die formale Bitte, „äußerst vorsichtig zu sein und das Leben von Zivilisten zu schützen“ – doch im selben Atemzug dankt er ihm für die laufende Militärkampagne.

Den Iranern gibt er mit auf den Weg, sie seien natürliche Verbündete der freien Welt, und versichert, das Volk werde „diese Hilfe in der schwierigsten Periode der modernen Geschichte des Iran nicht vergessen“. Mit scharfen Worten wandte sich Pahlavi auch direkt an iranische Soldaten und Sicherheitskräfte und forderte sie zur Desertion sowie zum Sturz von Revolutionsführer Ali Khamenei auf.

Aufruf zur Desertion

„Schließt euch dem Volk an und unterstützt einen friedlichen Übergang. Andernfalls werdet ihr mit Khameneis sinkendem Schiff untergehen“, sagte er. Am Ende seiner Ansprache rief er die Bevölkerung dazu auf, in den Häusern zu bleiben, seine Anweisungen über soziale Netzwerke, Satellit oder Radio zu verfolgen – und auf sein Signal zu warten, bevor sie „auf die Straßen zurückkehren“.

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KO KOSMO-Redaktion
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