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Polizeikontrollen

Fast 1.500 Anzeigen: Dieser beliebte Park bleibt Schutzzone

Fast 1.500 Anzeigen: Dieser beliebte Park bleibt Schutzzone
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Über 1.000 Betretungsverbote, Kilos an Drogen sichergestellt – im Grazer Volksgartenpark geht die Schutzzone in die nächste Runde.

Die verstärkte Polizeipräsenz im Grazer Volksgartenpark wird fortgeschrieben. Bereits seit Juli 2024 unterliegt der Park einer Schutzzone, die regelmäßige Polizeikontrollen mit sich bringt. Nun hat die Landespolizeidirektion Steiermark diese Maßnahme um weitere sechs Monate verlängert; die aktualisierte Verordnung tritt am Sonntag, dem 19. Juli, in Kraft.

Rechtsgrundlage ist Paragraf 36a des Sicherheitspolizeigesetzes – die Schutzzone zielt in erster Linie darauf ab, Kinder und Jugendliche vor gerichtlich strafbaren Handlungen zu bewahren. Den Antrag auf Verlängerung stellte das Stadtpolizeikommando Graz mit dem Ziel, das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung im Park weiter zu festigen. Nach eingehender Prüfung durch die Sicherheits- und Verwaltungspolizeiliche Abteilung wurde dem Ersuchen entsprochen.

Die Schutzzone gilt damit ab 19. Juli 2026 für weitere sechs Monate; die engmaschigen Kontrollen und Schwerpunktstreifen sollen unverändert weitergeführt werden.

Bisherige Bilanz

Die bisherige Bilanz der Maßnahme fällt zahlenmäßig deutlich aus: Insgesamt wurden 1.062 Betretungsverbote verhängt, begleitet von 1.499 Anzeigen im selben Zeitraum. Den größten Einzelposten bilden dabei Verstöße gegen bereits ausgesprochene Betretungsverbote, auf die 709 Anzeigen entfallen.

Hinzu kommen 397 Anzeigen nach dem Suchtmittelgesetz. Die Bekämpfung des Drogenhandels zählt laut Polizei zu den zentralen Schwerpunkten der Einsätze. Im Rahmen von Kontrollen und Schwerpunktaktionen wurden insgesamt 438 Suchtmittelsicherstellungen vorgenommen, darunter rund 8,3 Kilogramm Cannabis sowie etwa 350 Gramm Kokain.

Metahofpark

Unberührt von dieser Entscheidung bleibt die Schutzzone im benachbarten Metahofpark, die planmäßig bis Ende September 2026 aufrechterhalten wird.

Die Einsätze gegen Drogenhandel und damit verbundene Kriminalität werden fortgesetzt.

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KO KOSMO-Redaktion
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