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Drogenhandel

Fast 20 Kilo Cannabis: Drogenprozess in Österreich

Fast 20 Kilo Cannabis: Drogenprozess in Österreich
(Foto: Pexels)
2 Min. Lesezeit |

Ein Verein als Tarnung, Kilos an Drogen, ein Zufallsfund – in Vorarlberg landet ein brisantes Trio vor Gericht.

In Vorarlberg müssen sich drei Männer wegen des Verdachts des illegalen Cannabisanbaus und -verkaufs vor Gericht verantworten. Unter dem Deckmantel eines Vereins sollen sie zwischen 2024 und 2025 Hanfpflanzen kultiviert und die Ernte gewinnbringend abgesetzt haben. Die Staatsanwaltschaft Feldkirch geht davon aus, dass in diesem Zeitraum insgesamt 13,7 Kilogramm Cannabiskraut sowie 5,7 Kilogramm Hanfblüten produziert wurden.

Wie orf.at berichtet, ist die Anklage gegen das Trio mittlerweile rechtskräftig – das Oberlandesgericht Innsbruck wies die Einsprüche der Beschuldigten ab, mit denen diese eine Verfahrenseinstellung angestrebt hatten. Ein Verhandlungstermin am Landesgericht Feldkirch ist noch nicht angesetzt.

Belastende Aussagen

Zur Einstellung des Verfahrens trugen die eigenen Angaben der Beschuldigten wenig bei. Der Zweitangeklagte, der innerhalb des Vereins als Vizepräsident fungierte, räumte laut der Entscheidung des Oberlandesgerichts Innsbruck ein, dass zwischen Mai und September des Vorjahres 250 bis 300 Hanfpflanzen angebaut worden waren.

Die Anklageschrift hält fest, dass die geernteten Drogen „in gewinnbringenden Verkäufen im Rahmen der vorgeschobenen Vereinstätigkeit“ unter anderem an Vereinsmitglieder verkauft wurden – zu einem Preis von sieben bis acht Euro pro Gramm.

Zoll-Hinweis entscheidend

Auf die Spur des Trios kam das Landeskriminalamt Vorarlberg durch einen Hinweis des Zolls. Beamte hatten das Vereinslokal ursprünglich im Zuge einer Kontrolle auf illegale Tabakwaren durchsucht und dabei kiloweise Drogen entdeckt.

Um den Absatz weiter auszubauen, soll der Verein eigens eine Initiative ins Leben gerufen haben.

Über den offiziellen Vereinszweck ist bislang nichts bekannt.

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KO KOSMO-Redaktion
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