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Schadstoffalarm

Fatale Verwechslung: Chemische Reaktion löst Großeinsatz aus (FOTOS)

Fatale Verwechslung: Chemische Reaktion löst Großeinsatz aus (FOTOS)
FOTO: FF Wiener Neustadt
2 Min. Lesezeit |

Ein 45.000-Liter-Tank, zwei Chemikalien, eine fatale Verwechslung – in einem Papierwerk in Niederösterreich läuft ein Großeinsatz an.

In einem Papierwerk in Ortmann-Pernitz im Bezirk Wiener Neustadt-Land kam es am Mittwoch zu einem chemischen Vorfall, der einen umfangreichen Einsatz der Einsatzkräfte nach sich zog. Ursache war eine Fehlbetankung, durch die zwei Chemikalien in Kontakt gerieten und miteinander reagierten. In einem 45.000-Liter-Tank stieg die Temperatur daraufhin erheblich an, ein Gemisch trat aus dem Behälter aus.

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Sofortige Gegenmaßnahmen

Die werkseigene Feuerwehr reagierte unmittelbar und leitete erste Maßnahmen ein, um eine weitere Ausbreitung zu unterbinden. Gleichzeitig wurden intensive Kühlarbeiten durchgeführt. Feuerwehrspezialisten rückten in Chemieschutzanzügen zur betroffenen Stelle vor und entnahmen Proben zur weiteren Analyse.

Kurz nach 12 Uhr des 11. März wurden mehrere Feuerwehren aus dem Abschnitt Gutenstein sowie der Schadstoffzug des Bezirks Wiener Neustadt alarmiert. Zusätzlich rückte die nach Alarmplan zuständige Dekontaminations-Einheit der Freiwilligen Feuerwehr Aspang an, ebenso der Schadstoffberatungsdienst des NÖ Landesfeuerwehrverbandes.

Insgesamt waren acht Feuerwehren mit knapp 100 Einsatzkräften vor Ort. Sechs Fahrzeuge des Rettungsdienstes unterstützten den Einsatz, darunter auch die mobile Leitstelle der Rettungsleitstelle Notruf Niederösterreich.

Fahrer unverletzt

Der Fahrer des betroffenen Lkw, in dem die chemische Reaktion stattgefunden hatte, wurde vorsorglich vom Roten Kreuz in das LKH Wiener Neustadt transportiert. Am späten Nachmittag konnte er das Krankenhaus ohne Verletzungen wieder verlassen.

Nachdem Chemiker die Lage vor Ort bewertet hatten, wurde schließlich Entwarnung gegeben. Werksleiter Andreas Greiner vom Betreiber Essity Austria GmbH erklärte: „Durch die schnelle Reaktion unserer Betriebsfeuerwehr und mit Hilfe der Freiwilligen Feuerwehren aus dem Umland konnten wir die Situation rasch unter Kontrolle bringen. Für die Umgebung bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr.“

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KO KOSMO-Redaktion
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