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Brandkatastrophe

Feiern vor den Flammen – Deutsche Gäste nach Brand in Poreč unter Verdacht (VIDEO)

Feiern vor den Flammen – Deutsche Gäste nach Brand in Poreč unter Verdacht (VIDEO)
Foto: Screenshot Tiktok mariokikic8
2 Min. Lesezeit |

Ein Ferienhaus in Flammen, tanzende Gäste davor – was eine Vermieterin in Poreč erlebte, ist kaum zu fassen.

Ein Ferienhaus in Poreč ist nach einem Zimmerbrand vollständig niedergebrannt – und was die betroffene Vermieterin dabei erlebte, lässt einem den Atem stocken. Während die Flammen das Gebäude fraßen, sollen die Gäste, die das Feuer verursacht hatten, vor dem Haus gefeiert, gesungen und getanzt haben – als wäre nichts geschehen.

Als die Vermieterin und ihre Nachbarn versuchten, Feuerwehr und Rettungsdienste zu alarmieren, sollen eben jene Gäste aktiv versucht haben, sie daran zu hindern. Statt Reue zeigten sie obszöne Gesten, provozierten Streit und verhöhnten die Umstehenden.

Die Polizei in Poreč ermittelt gegen eine 44-jährige deutsche Staatsbürgerin wegen des Verdachts, den Brand in dem Apartment in Cancini bei Poreč verursacht zu haben. Nach polizeilichen Feststellungen entstand das Feuer in der Küche und breitete sich von dort auf den restlichen Wohnbereich aus.

Booking.com schweigt

Die Unterkunft war über die Buchungsplattform Booking.com vergeben worden – ein Umstand, den die Vermieterin nicht unerwähnt lässt: Nach ihrer Meldung des Vorfalls und der entstandenen Schäden habe die Plattform keinerlei Konsequenzen gezogen.

Die Feuerwehr Poreč hingegen verdient in ihrem Bericht höchstes Lob. Die Einsatzkräfte seien in kürzester Zeit vor Ort gewesen und hätten unter extremen Bedingungen gekämpft – nach dem Löschen wurden an den Wänden Temperaturen von über 600 Grad gemessen. Dass das Schlimmste verhindert werden konnte, sei einzig ihrem Einsatz zu verdanken.

 

Finanzielle Zumutung

Doch das Nachspiel brachte weitere Belastungen: Da das gesamte Haus evakuiert werden musste, wurde die Vermieterin auch noch für die Unterbringung der übrigen Gäste zur Kasse gebeten – eine finanzielle und emotionale Zumutung obendrauf.

Ihr Appell an andere Vermieterinnen und Vermieter ist eindeutig: Gäste sorgfältig prüfen, aufmerksam bleiben und im Zweifelsfall lieber einmal mehr nachfragen.

Dass bei dem Vorfall niemand verletzt wurde und alle Bewohner das Haus rechtzeitig verlassen konnten, bezeichnet sie selbst als das einzige Glück in dieser Katastrophe.

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KO KOSMO-Redaktion
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