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Waldbrand

Feuer-Hölle in Raxgebiet: 340 Feuerwehrleute im Dauereinsatz

Feuer-Hölle in Raxgebiet: 340 Feuerwehrleute im Dauereinsatz
Symbolbild. (FOTO: EPA-EFE/GEORGI LICOVSKI)
2 Min. Lesezeit |

Ein technischer Defekt löste im Raxgebiet einen verheerenden Waldbrand aus. Trotz intensiver Löscharbeiten bleibt die Lage angespannt.

Ursache und Einsatz

Am Samstagvormittag könnte ein technischer Defekt an einem Pritschenwagen den verheerenden Waldbrand im Raxgebiet bei Schwarzau im Gebirge, Bezirk Neunkirchen, ausgelöst haben. Die anhaltende Trockenheit führte dazu, dass sich die Flammen schnell ausbreiteten. Am Sonntag setzten die Einsatzkräfte ihre intensiven Löscharbeiten fort. Einsatzleiter Josef Huber beschrieb die Situation gegenüber „Heute“ als äußerst anstrengend: „Es ist ein sehr kräftezehrender Einsatz. Derzeit stehen 340 Feuerwehrkräfte und drei Hubschrauber (zwei private und ein Polizeihubschrauber) im Einsatz.“

Seit dem Morgen sind die Hubschrauber in der Luft aktiv, während am Boden immer wieder brennende Wurzelstöcke entdeckt und gelöscht werden müssen. Das Feuer ist zwar unter Kontrolle, betrifft jedoch ein etwa acht Hektar großes, schwer zugängliches Gebiet. Huber rechnet damit, dass die Löscharbeiten den ganzen Sonntag andauern werden, und vor Montag sei kein „Brand aus“ in Sicht. ⇢ Unwetter und Hochwasser: Hier wird es jetzt gefährlich!
Der Wind könnte die Lage am Nachmittag zusätzlich verschärfen.

Erinnerung an 2021

Der Einsatz erinnert an das Jahr 2021, als Huber ebenfalls die Einsatzleitung innehatte. Der damalige Brand verlief jedoch anders. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner sprach den Einsatzkräften ihren Dank aus: „Mein Dank gilt den hunderten Kameradinnen und Kameraden, die an diesem Wochenende im Raxgebiet unter extrem schwierigen Bedingungen gegen den Waldbrand ankämpfen.“

Sie verwies auf den verheerenden Waldbrand in Hirschwang 2021 und hob die Wichtigkeit eines verantwortungsvollen Verhaltens in Wäldern hervor.

Strenge Vorschriften

In den niederösterreichischen Bezirken Baden und Mödling sind bereits Waldbrandverordnungen in Kraft. Das Entzünden von Feuern, wie Lagerfeuer oder Grillen, sowie das Rauchen sind streng verboten. Auch das Wegwerfen von brennenden Gegenständen, wie Zigaretten oder Glasflaschen, die durch Brennglaswirkung Brände auslösen könnten, ist untersagt.

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Diese Vorschriften gelten sowohl im Wald als auch in dessen Gefährdungsbereich, der alle waldnahen Flächen wie Wiesen und Felder umfasst. Diese Gebiete sind besonders gefährdet, da die Bodendecke oder die Windverhältnisse das Übergreifen eines Feuers begünstigen können.

Bei Zuwiderhandlung drohen Geldstrafen bis zu 7.270 Euro oder vier Wochen Freiheitsstrafe.

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VM Voin M.
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