Bei einer Firmenfeier in einem Gewerbegebiet in Himberg (Bezirk Bruck a. d. Leitha) erlitt eine Person am Dienstag eine schwere Kohlenmonoxidvergiftung und musste per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus transportiert werden. Nach ersten Erkenntnissen der Freiwilligen Feuerwehr steht ein während der Veranstaltung genutzter Kohlegrill im Verdacht, Auslöser des Unfalls gewesen zu sein. Die Mitarbeiter hatten am Nachmittag im Freien gegrillt. Das dabei entstandene Kohlenmonoxid breitete sich offenbar zu einem nahegelegenen Container aus, wo die betroffene Person zusammenbrach.
Ungewöhnlicher Vergiftungsfall
Dass eine Kohlenmonoxidvergiftung bei winterlichen Temperaturen und unter freiem Himmel auftritt, erscheint zunächst ungewöhnlich, da warme Luft normalerweise aufsteigt. Unklar bleibt, ob der Grill möglicherweise im Container selbst angezündet wurde. Wichtig zu wissen ist, dass Kohlenmonoxid (CO) nur minimal leichter als Luft ist und sich daher nicht wie Rauch verhält.
Das farb- und geruchlose Gas vermischt sich in der Regel mit der Umgebungsluft. Bei Verbrennungsprozessen kann es jedoch durch die aufsteigenden heißen Rauchgase mitgetragen werden, bevor es sich nach dem Abkühlen in der Umgebungsluft verteilt.