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Mordversuch

Frau will die Trennung: Mann zündet Böller in ihrer Vagina an

(FOTO: iStock/kieferpix/InfinitumProdux)
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In einem schockierenden Fall aus Plzen, Tschechien, steht ein 36-jähriger Mann vor Gericht, der seiner getrennt lebenden Ehefrau schwere Verletzungen zugefügt hat. Die Staatsanwaltschaft wirft Oleksandr S., einem ursprünglich aus der Ukraine stammenden Mann, versuchten Mord vor. Er soll in einem grausamen Akt einen Feuerwerkskörper in der Vagina der 36-jährigen Frau zur Explosion gebracht haben. Trotz der Brutalität der Tat überlebte das Opfer dank der schnellen medizinischen Versorgung und einer Notoperation.

Tragisches Wiedersehen führt zu brutaler Tat

Die Ereignisse nahmen ihren Lauf, als die aus Moldawien stammende Frau ihren Noch-Ehemann traf, um wichtige Dokumente zu erlangen. Obwohl das Paar bereits getrennt lebte, ließ sie sich zu einvernehmlichem Geschlechtsverkehr überreden. Nach dieser Annäherung forderte der Mann die Frau auf, die Trennung zu überdenken und zu ihm zurückzukehren. Ihre Ablehnung führte zu der brutalen Tat im September letzten Jahres in Kozlany, einer kleinen Stadt in Tschechien.

Schreckliche Details im Prozess

Die Details, die während des Prozessbeginns ans Licht kamen, lassen nur erahnen, welches Martyrium die Frau durchleiden musste. „Er bedeckte den Mund seiner Frau mit einem Tuch, das er mit Klebeband zuband. Dann fesselte er ihr damit die Hände auf dem Rücken. Er führte einen Feuerwerkskörper in ihren Genitalbereich ein und zündete ihn an“ wird Staatsanwalt Martin Rykl in tschechischen Meiden zitiert.

Vor Gericht erzählte die Frau, dass sich schon mal ein ähnlicher Vorfall ereignet hatte: „Er steckte mir einen Feuerwerkskörper in die Vagina. Er hatte es schon einmal getan. Er hatte ein Feuerzeug in der Hand, aber er hat es nicht angezündet. Er wollte mir Angst einjagen. Ich dachte, es würde jetzt genauso sein. Aber er steckte es rein, zündete es an und ließ es explodieren.“

Kampf zwischen Leben und Tod

Nach der Tat kam es zum verzweifelten Überlebenskampf, da der der Mann nicht die Rettung rief, sondern sie ins 40 Kilometer entfernte Krankenhaus brachte. Die Ärzte, die um ihr Leben kämpften, konnten sie schlussendlich stabilisieren und durch eine Notoperation retten. Um seine Tat zu verschleiern, behauptete der 36-Jährige, dass die Verletzungen von einem Schlag in den Unterleib stammen. Die Ärzte schenkten dem jedoch keinen Glauben und verständigten die Polizei.

Die Staatsanwaltschaft sieht in dem Vorgehen des Angeklagten einen klaren Fall von versuchtem Mord und fordert 20 Jahre Haft.