Start NEWS CHRONIK Gasexplosion in Wien: Koch manipulierte Leitungen absichtlich?
WIEDEN

Gasexplosion in Wien: Koch manipulierte Leitungen absichtlich?

horror
FOTO: Mario Pritisanac

Laut serbischen Medien und der „Kronen Zeitung“ wurde die Explosion in einem Wohnhaus in Wien-Wieden, bei welcher zwei Menschen starben und mehrere teilweise schwer verletzt wurden, absichtlich herbeigeführt.

Bereits kurz nach dem Unglück war klar, dass es sich um eine Gasexplosion handelte. Die Ursache ist derzeit immer noch Gegenstand der Ermittlungen. Allerdings sollen immer mehr Details darauf hindeuten, dass es sich doch um keinen Unfall handelt.

Mutter zweier Kinder unter Opfern
Zur Erinnerung: Vor einer Woche kam es zu einer Gasexplosion in Wien-Wieden. In den Trümmern des Hauses an der Ecke Preßgasse – Schäffergasse wurde die Leiche einer 29-Jährigen geborgen. Eine weitere Person wurde gefunden, die keine Lebenszeichen mehr von sich gab. Zudem wurden ein zwei Männer (31 und 54 Jahre) schwer verletzt. Mehrere Personen trugen leichte Verletzungen davon.

Wie das serbische Medium „Kurir“ berichtet, soll es sich bei der 29-jährigen Frau um eine zweifache Mutter mit serbischen Wurzeln handeln. (KOSMO berichtete) A.B. soll sich zur Zeit der Explosion mit ihren Kindern in der Wohnung aufgehalten haben.

Gasleitungen erst kürzlich kontrolliert
Wie „Oe24“ berichtete, seien die Gasleitungen im Wohnhaus erst kurz vor dem Unglück kontrolliert worden. Dabei sollen keinerlei Mängel festgestellt worden sein. Die Ermittlungen und Untersuchungen ergaben, dass das Zentrum der Explosion in einer Wohnung war, in welcher auch eine Leiche gefunden wurde.

Das Geschlecht und die Identität des Opfers sollen aufgrund der schweren Verletzungen und Verbrennungen nur schwer feststellbar sein. Serbische Medien berichten, dass es sich hierbei um D.S (22), einen Koch mit Wurzeln in der Steiermark handeln.

Leitungen wegen Kündigung manipuliert?
D.S. soll nur wenige Tage vor der Explosion seinen Job verloren haben, was ihn schwer getroffen haben soll. Die Stärke der Explosion soll darauf hinweisen, dass es sich um keinen Unfall handeln könne.

Die Tatsache, dass die Explosion zu hoher Wahrscheinlichkeit in der Wohnung des 22-Jährigen ihren Ursprung hat und dass Untersuchungsergebnisse immer mehr darauf schließen lassen, dass es doch kein Unfall war, führten nun vermehrt zu Spekulationen. Es könnte sein, dass der Koch die Gasleitung manipuliert hat.

Was wirklich an diesen Gerüchten dran ist, wird erst der endgültige Ermittlungsbericht aufdecken. Dieser wird in den kommenden Wochen erwartet.