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Säulen der Erinnerung am Yppenplatz

Gedenken an die Verstorbenen auf der Balkanroute + Ausstellung „Challenging borders“

Gedenken an die Verstorbenen auf der Balkanroute + Ausstellung „Challenging borders“
FOTO: Murtaza Elham/SOS Balkanroute
2 Min. Lesezeit |

Erinnern ist Widerstand: Die Säulen der Erinnerung am Yppenplatz zeigen bis Ende Oktober Friedhöfe ertrunkener und verstorbener Geflüchteter auf der Balkanroute.

Die SOS Balkanroute hat im Rahmen der WIENWOCHE und der aktuellen Ausstellung „Challenging Borders“ in der Kunsttankstelle Ottakring die Säulen der Erinnerung am Yppenplatz gestaltet. Gezeigt werden Fotos von Gräbern verstorbener Geflüchteter entlang der Balkanroute – ein starkes Zeichen gegen das Vergessen der Toten vor unserer Haustüre.

FOTO: Murtaza Elham/SOS Balkanroute

“Niemals vergessen”

„Wir dürfen niemals vergessen und müssen täglich daran arbeiten, eine Erinnerungskultur für alle zukünftigen Generationen zu schaffen“, betont Steffi Lamp, Bezirksvorsteherin von Ottakring, im begleitenden Video.

Auch Monika Salzer, Gründerin der Omas gegen Rechts, unterstreicht die Bedeutung: „Erinnern ist Widerstand. Wir dürfen nicht wegschauen, sondern müssen gemeinsam Haltung zeigen.“

Über 80 Gräber neugestaltet

Die Säulen der Erinnerung am Yppenplatz sind bis Ende Oktober zu sehen – im Zeichen der Friedhöfe in Bosnien, wo die SOS Balkanroute mehr als 80 verfallene Gräber neugestaltet hat.
Die Ausstellung „Challenging Borders“ in der Kunsttankstelle Ottakring (Grundsteingasse 45) läuft noch bis 21. September, täglich von 13 bis 20 Uhr.

FOTO: Murtaza Elham/SOS Balkanroute

Großes Interesse in Wien

Schon die Eröffnung am 14. September sowie der Talk mit bosnischen Helfer:innen am 17. September waren bis auf den letzten Platz gefüllt – ein deutliches Zeichen für das große öffentliche Interesse.

Nächster Termin: Am Freitag, 18. September, findet um 18 Uhr eine Kundgebung am Yppenplatz statt. Dabei werden Texte von Geflüchteten gelesen.

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KO KOSMO-Redaktion
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