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Shopping in Bosnien: Ausländer lassen Millionen im Land

Shopping in Bosnien: Ausländer lassen Millionen im Land
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Ausländische Käufer geben in Bosnien-Herzegowina deutlich weniger aus – und eine neue Regelung verschärft den Rückgang zusätzlich.

Ausländische Staatsbürger haben im ersten Halbjahr dieses Jahres in Bosnien-Herzegowina Waren im Gesamtwert von 40,5 Millionen Konvertible Mark erworben. Das geht aus Daten der Verwaltung für indirekte Besteuerung (UIO) hervor. Im selben Zeitraum wurden 95.597 Anträge auf Mehrwertsteuerrückerstattung gestellt, die sich auf insgesamt 5,8 Millionen KM beliefen.

Den größten Anteil an den Einkäufen machten Waren des täglichen Bedarfs aus – darunter Grundnahrungsmittel, Haushaltsartikel und Textilien.

Spürbarer Rückgang

Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist damit ein spürbarer Rückgang zu verzeichnen. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2025 hatten ausländische Käufer Waren im Wert von 47,2 Millionen KM erworben, wobei 150.647 Rückerstattungsanträge mit einem Gesamtvolumen von 6,8 Millionen KM gestellt worden waren.

Die UIO weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass seit 4. August 2025 der Mindestbetrag für einen Rückerstattungsanspruch von 100 auf 200 KM angehoben wurde – eine Maßnahme, die maßgeblich zur gesunkenen Antragsanzahl beigetragen haben dürfte.

Rekordjahr 2019

Im langjährigen Vergleich bleibt das Jahr 2019 der bisherige Höchstwert: Damals gaben ausländische Staatsbürger in Bosnien-Herzegowina Waren im Wert von 135,9 Millionen KM aus, die rückerstattete Mehrwertsteuer belief sich auf knapp 20 Millionen KM.

Seit der Pandemie hat der jährliche Einkaufswert die Marke von 100 Millionen KM in keinem einzigen Jahr mehr erreicht.

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KO KOSMO-Redaktion
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