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Großrazzia im Ernst-Happel-Stadion: Illegale Fanartikel beschlagnahmt

(FOTO: Presse Wien/Gruppe Sofortmaßnahmen)
(FOTO: Presse Wien/Gruppe Sofortmaßnahmen)

In Reaktion auf Beschwerden über den Verkauf von nicht autorisiertem Merchandise haben die Behörden im Ernst-Happel-Stadion am Dienstag eine verschärfte Überprüfungsaktion durchgeführt. Dabei kontrollierte die Polizei Verkaufsstände, um illegale Produkte zu unterbinden. Diese Maßnahme wurde gemeinschaftlich von der Gruppe Sofortmaßnahmen, der städtischen Polizei und dem Marktamt (MA 59) ins Leben gerufen.

Die Durchführung umfasste intensive Personenkontrollen. Die Beamten realisierten insgesamt 25 Identitätsfeststellungen. In der Folge mussten sich 11 Personen aufgrund von Verstößen gegen die geltende Straßenverkaufs- und Hausierverordnung verantworten. Auch nicht autorisierter Gewerbetätigkeit zählte dazu. Auch ahndete die Polizei etliche Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung. Besonders bemerkenswert ist der Umfang der beschlagnahmten Waren: Schätzungsweise 1.000 Fanartikel wurden von den Beamten sichergestellt.

(FOTO: Presse Wien/Gruppe Sofortmaßnahmen)
(FOTO: Presse Wien/Gruppe Sofortmaßnahmen)

Eindämmung illegalen Handels

Laut Walter Hillerer, dem Leiter der Gruppe Sofortmaßnahmen, besteht das primäre Ziel darin, hinter der illegalen Verkaufsoperation stehende Netzwerke aufzudecken und zu zerschlagen. „Bis jetzt konnten potenzielle Drahtzieher hinter dieser sogenannten ‚Fanartikel-Mafia‘ nicht ermittelt werden. Unsere kontinuierlichen Bemühungen sind darauf ausgerichtet, diese kriminellen Strukturen mittels weiterführender Überprüfungen zu identifizieren und unwirksam zu machen“, erklärte Hillerer.

Durch die fortgesetzte Zusammenarbeit der Polizei, des Marktamts und der Gruppe Sofortmaßnahmen soll ein sicherer und regulierter Handelsraum rund um Veranstaltungsorte gewährleistet werden.

Quelle: Presse Wien