Während er in Kroatien renoviert, trifft seine Familie in den USA ein verheerender Schicksalsschlag – ohne Netz und doppelten Boden.
Justus Reid ist vielen seiner Follower als der Amerikaner bekannt, der seit Jahren auf dem Balkan lebt und vor rund einem Jahr ein altes Haus im kroatischen Zagorje um gerade einmal 5.000 Euro erworben hat. Regelmäßig hält er seine Gemeinde auf Instagram über den Fortschritt der Renovierung auf dem Laufenden – doch diesmal war es keine freudige Neuigkeit, die er mit seinen Fans teilte.
Familiäre Tragödie
In einem emotionalen Posting berichtete Reid von einem schweren Schicksalsschlag, der seine Familie in South Dakota getroffen hat: Das Haus seines Großvaters ist in der Nacht niedergebrannt. „Ich habe gerade wirklich schlechte Nachrichten bekommen. Es tut mir leid, die Renovierungsserie zu unterbrechen, aber meine Familie hat mir mitgeteilt, dass letzte Nacht das Haus meines Großvaters abgebrannt ist„, schrieb er.
Die Brandursache sei noch unklar, der Schaden jedoch total – das gesamte Gebäude samt allem, was sich darin befand, wurde zerstört. Sein Großvater liegt derzeit im Krankenhaus; Reid hofft, dass er sich erholen wird. Gemeinsam mit seinem Onkel, der ebenfalls in dem Haus gelebt hatte, steht der alte Mann nun vor dem Nichts. Erschwerend kommt hinzu, dass die Versicherung offenbar nicht für den Schaden aufkommen wird und auch anderweitige Entschädigungen nicht in Aussicht stehen.
Hilfe der Follower
Um der Familie unter die Arme zu greifen, wurde eine GoFundMe-Kampagne ins Leben gerufen. Reid selbst hat bereits gespendet und wandte sich mit einer persönlichen Bitte an seine Follower: „Wenn ihr könnt, bitte ich euch, ebenfalls zu helfen, so gut ihr könnt, um meine Familie in diesen schweren Zeiten zu unterstützen.“ Die Renovierungsarbeiten an seinem Haus im kroatischen Zagorje sollen derweil planmäßig weitergehen.
Die Anteilnahme in den Kommentaren ließ nicht lange auf sich warten. Zahlreiche Follower drückten ihr Mitgefühl aus und spendeten Reid Mut – manche kündigten auch konkrete Hilfe an. „Ich bete, dass sie sich vollständig erholen. Ich werde ihnen etwas wegen dieser Tragödie schicken“, schrieb einer. Ein weiterer Kommentar fasste die Situation mit schlichten Worten zusammen: „Auf der einen Seite wird gebaut, auf der anderen brennt es – traurig. Aber am Ende wird alles gut.“