Eine Kerze, ein Feuer, ein Todesopfer – die Ermittler im Fall des Hausbrands in Mogersdorf haben ihre Arbeit abgeschlossen.
Zwei Tage nach dem verheerenden Hausbrand im südburgenländischen Mogersdorf haben Ermittler die Brandursache offiziell geklärt. Wie die Polizei mitteilte, war eine Gedenk- beziehungsweise Friedhofskerze, die auf der Veranda des Gebäudes abgestellt worden war, der Ausgangspunkt des Feuers. Von dort griffen die Flammen rasch um sich und zerstörten schließlich das gesamte Haus.
Tödlicher Hausbrand
Das Feuer war am Montag gegen 9.00 Uhr ausgebrochen. Als die Einsatzkräfte das Innere des Hauses durchsuchten, fanden sie den Bewohner leblos vor. Für den 85-jährigen Mann kam jede Rettung zu spät. Zwei Hunde wurden aus dem Haus gerettet und einem Tierarzt übergeben.
Trotz eines massiven Löscheinsatzes war das Gebäude nicht mehr zu retten. Neun Feuerwehren aus der Region waren alarmiert worden; rund 80 Einsatzkräfte standen im Einsatz. Zwei Feuerwehrleute wurden bei den Löscharbeiten leicht verletzt.
Ermittlungsergebnis
Im Anschluss an die Löscharbeiten begannen Brandermittler mit der Spurensicherung. Ihre Untersuchungen führten zu einem eindeutigen Ergebnis: Die Kerze auf der Veranda war der Ursprung des Feuers, das dem Mann das Leben kostete, wie der ORF berichtet.