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Grenzvorfall

Nach Zwischenfall an Grenze: Stanivuković wieder auf freiem Fuß

Nach Zwischenfall an Grenze: Stanivuković wieder auf freiem Fuß
(FOTO: Wikimedia)
2 Min. Lesezeit |

Ein Grenzübergang, eine verweigerte Kontrolle – und plötzlich sitzt ein Bürgermeister in Gewahrsam. Der Fall sorgt für diplomatischen Zündstoff.

Der Bürgermeister von Banja Luka, Draško Stanivuković, ist in Kroatien aus der Haft freigelassen worden, wie seine PR-Mitarbeiterin Mirjana Radanović bestätigte.

Drasko Stanivukovic ist am Grenzübergang Stara Gradiška festgenommen worden. Der Vorfall ereignete sich am Montagabend gegen 22 Uhr, als Stanivukovic auf dem Rückweg von Budapest die Durchsuchung seines Gepäcks durch kroatische Grenzpolizisten verweigerte. Die Behörden begründeten die Festnahme mit einem Verstoß gegen das kroatische Gesetz zur Kontrolle der Staatsgrenze, das Reisenden die Verweigerung einer Gepäckkontrolle untersagt.

Stanivukovics Reaktion

Stanivukovic selbst rechtfertigte sein Verhalten in den sozialen Medien: Er sei nicht bereit gewesen, sich zum 14. Mal anhalten, durchsuchen und seiner persönlichen Gegenstände berauben zu lassen – auch nicht, dass diese von Diensthunden untersucht würden.

Politischer Protest

Die Bewegung Sigurna Srpska (Sicheres Serbien) berief daraufhin eine außerordentliche Pressekonferenz ein und bezeichnete das Vorgehen der kroatischen Behörden als „unmenschlich“ und als Misshandlung. Sie rief alle serbischen Vertreter in Bosnien und Herzegowina dazu auf, eine formelle Protestnote an Kroatien zu richten und die Freilassung des Bürgermeisters zu fordern.

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KO KOSMO-Redaktion
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