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Angriff

Großwildjäger (75) von Elefantenherde niedergetrampelt – tot

Großwildjäger (75) von Elefantenherde niedergetrampelt – tot
FOTO: Bobby Hansen Safaris
2 Min. Lesezeit |

Jahrzehntelang jagte er die gefährlichsten Tiere der Welt – bis ihn der afrikanische Dschungel einholte.

Libreville (Gabun) – Der US-amerikanische Millionär und Großwildjäger Ernie Dosio (75) war dafür bekannt, regelmäßig Fotos von sich neben erlegten Tieren zu veröffentlichen – darunter Antilopen, Büffel und Löwen, die er zur eigenen Belustigung abgeschossen hatte. Dieses Hobby sollte ihm nun zum Verhängnis werden: Bei einer Jagd in Afrika wurde er von einer Elefantenherde niedergetrampelt und getötet.

Dosio war stolz auf seine Leidenschaft und befand sich zum Zeitpunkt seines Todes auf der Suche nach einem Gelbrückenducker, einer seltenen Antilopenart, die er seiner umfangreichen Trophäensammlung hinzufügen wollte. Im Laufe der Jahrzehnte hatte er einige der gefährlichsten Wildtiere der Erde gejagt, darunter Elefanten, Löwen und Büffel. In seiner amerikanischen Heimat war er zudem dafür bekannt, nahezu jede Hirschart zu bejagen. Sein Haus in Kalifornien soll mit ausgestopften Köpfen exotischer Tiere ausgestattet sein.

Tödlicher Angriff

Berichten zufolge waren die Elefanten so gut im Dickicht verborgen, dass sie für Dosio und seinen Begleiter scheinbar aus dem Nichts auftauchten. Die aufgeschreckten Tiere griffen ohne jede Vorwarnung an. Dosio wurde von der Herde niedergetrampelt.

Die „Sun“ zitiert einen pensionierten Großwildjäger, der mit Dosio befreundet war und über Einzelheiten des Vorfalls informiert ist: „Als Ernie und der Berufsjäger im Wald waren, überraschten sie fünf Waldelefantenkühe mit Jungen, und da sich die Elefanten bedroht fühlten, griffen sie die beiden sofort an.“

Zunächst wurde der begleitende Berufsjäger attackiert und schwer verletzt, Dosio blieb zurück. „Ich möchte ungern ins Detail gehen, aber man kann wohl davon ausgehen, dass es schnell ging.“ Das Safariunternehmen „Collect Africa“, das Dosios Reise organisiert hatte, bestätigte der „Daily Mail“, dass ihr Kunde in der zentralgabunischen Wildnis nach einer Begegnung mit einer Elefantenherde ums Leben gekommen war. Afrikanische Elefanten können ein Gewicht von bis zu sechs Tonnen erreichen und Geschwindigkeiten von 40 Stundenkilometern entwickeln.

Sein Leichnam wird derzeit über die US-Botschaft in seinen Wohnort in Kalifornien überführt.

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KO KOSMO-Redaktion
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