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Hahn und Vučić für gemeinsamen Wirtschaftsraum der Balkanländer

Johannes Hahn, Aleksandar Vucic - Balkan-Wirtschaftsraum
(FOTO: Tanjug/Kujundzic)

Bei ihrem kürzlichen Zusammentreffen sprachen sich der serbischen Präsidenten Aleksandar Vučić und der EU-Kommissar Johannes Hahn für dieses Idee aus.

Ein gemeinsamer Markt, welcher 20 Millionen Menschen zählt, sei für die Staaten des Westbalkans eine ausgezeichnete Möglichkeit. Hahn unterstütze mit diesen Worten den Vorschlag Vučićs und fügte hinzu, dass Serbien eine wichtige Rolle in der Erhaltung des Friedens und der Stabilität in der Region inne hätte.

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Deutschland soll laut einem Bericht der „Večernje novosti“ einen spezielles Programm für den Westbalkan geplant haben.

 

Der gemeinsame Wirtschaftsraum würde mehr Jobs, geringer Kosten, schnelleren Transport von Gütern und Arbeitskräfte, vermehrte ausländische Investitionen mit sich bringen und die Attraktivität der Region stark steigern.

Vučić plant nun dieses Thema, zusammen mit Kollegen aus der Region zu diskutieren. Er selbst sei sich jedoch im Klaren, dass neue Ideen immer eine gewisse Skepsis hervorrufen würden: „Von unserem Standpunkt aus, ist es nicht wichtig, wer die Idee hatte, sondern darüber zu reden“, so der serbische Präsident.

Johannes Hahn schloss sich Vučićs Worten an: „Ich sage dies nun zum ersten Mal – es ist eine tolle Idee, welcher aus der Region selbst stammt. Wir sollten die Kooperation verbessern und einen weiteren Schritt in Richtung Integration machen.“

Das Konzept der gemeinsamen Wirtschaftszone soll beim nächsten Gipfel der Westbalkan-Staats- und Regierungschefs am 12. Juli in Triest beschlossen werden.