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Warnung

„Hallo, könntest du bitte…“: Neue WhatsApp-Falle trifft Tausende

„Hallo, könntest du bitte…“: Neue WhatsApp-Falle trifft Tausende
FOTO: iStock
2 Min. Lesezeit |

Eine Abstimmungsbitte von Freunden auf WhatsApp – und plötzlich lesen Fremde mit. Die neue Betrugsmasche trifft Tausende unbemerkt.

Derzeit kursiert auf WhatsApp eine Betrugsmasche, die Nutzerkonten auf heimliche Weise kompromittiert – getarnt als scheinbar harmlose Bitte um Unterstützung bei einer Abstimmung für ein Mädchen.

In Deutschland und Österreich mehren sich aktuell Berichte über sogenanntes Ghost Pairing (heimliche Geräteverknüpfung). Dabei erhalten WhatsApp-Nutzer Nachrichten, in denen sie gebeten werden, für angeblich bekannte Kontakte – etwa eine Lina oder eine Eliska – bei einer Abstimmung zu votieren. Hinter diesen Anfragen stecken jedoch Kriminelle, die darauf abzielen, durch einen Klick auf den enthaltenen Link oder das Scannen eines QR-Codes unbemerkt Zugriff auf fremde Konten zu erlangen.

So funktioniert Ghost Pairing

Die Methode ist dabei so angelegt, dass ein versendeter Link die Nutzer dazu bringt, entweder einen QR-Code zu scannen oder eine Geräteverknüpfung zu bestätigen. Über diesen Umweg gelingt es den Tätern, das WhatsApp-Konto des Opfers auf einem eigenen Gerät zu aktivieren. Besonders tückisch: Das Konto bleibt für den Betroffenen weiterhin wie gewohnt nutzbar, was eine rasche Entdeckung des Missbrauchs erheblich erschwert.

Das eigentliche Schadenspotenzial entfaltet sich erst im Verborgenen. Die verknüpften Fremdgeräte erscheinen in der App nicht unmittelbar sichtbar, weshalb viele Betroffene den Zugriff zunächst gar nicht bemerken. Die Täter können in dieser Zeit auf sämtliche Chatverläufe zugreifen und im Namen des Opfers Nachrichten versenden – womit sie die Masche gezielt auf dessen Kontakte ausweiten.

Schutz & Gegenmaßnahmen

Experten empfehlen daher, die Rubrik „Verknüpfte Geräte“ in den WhatsApp-Einstellungen regelmäßig zu kontrollieren und unbekannte Verbindungen sofort zu entfernen. Bei unerwarteten Abstimmungsanfragen gilt es grundsätzlich Vorsicht walten zu lassen – Links oder QR-Codes aus verdächtigen Nachrichten sollten keinesfalls ungeprüft geöffnet oder gescannt werden.

Im Zweifel empfiehlt sich ein kurzer Anruf, um zu klären, ob die Anfrage tatsächlich von einer bekannten Person stammt.

Wer feststellt, dass sein Konto übernommen wurde oder ein finanzieller Schaden entstanden ist, sollte umgehend die Polizei verständigen.

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KO KOSMO-Redaktion
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