Experten schlagen Alarm: Früher Bildschirmkonsum führt zu Entwicklungsstörungen bei Kleinkindern. Das Problem beginnt lange vor dem Teenageralter.
Medizinische Fachleute registrieren eine steigende Anzahl von Entwicklungsstörungen mit autismusähnlichen Merkmalen. Der übermäßige Konsum digitaler Medien in der frühen Kindheit kann sowohl die Sprachentwicklung verzögern als auch körperliche Beeinträchtigungen verursachen. Während die öffentliche Diskussion hauptsächlich die Social-Media-Nutzung von Teenagern thematisiert, entstehen die eigentlichen Probleme bereits im Kleinkindalter, wo digitale Stimuli besonders nachhaltige Auswirkungen haben.
Expertenwarnungen
Bei einer Pressekonferenz am Dienstag erklärte Gesundheitsstaatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig, dass Fachpersonal aus den Bereichen Medizin, Entwicklungspsychologie und Psychotherapie wiederholt ihr Büro kontaktiert habe. Diese Experten hätten einen deutlichen Anstieg von Entwicklungsauffälligkeiten festgestellt, die in direktem Zusammenhang mit frühem, intensivem Bildschirmkonsum stehen.
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